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25. Juni 2001 | Ausland

Nizar Nayouf entführt

Der prominente syrische Journalist und Menschenrechtler Nizar Nayouf ist nach Angaben des Weltverbands der Zeitungen (WAN) in Damaskus entführt worden. Nayouf, der nach anhaltenden Protesten der internationalen Presse vor einem Monat aus der Haft entlassen und unter Hausarrest gestellt worden war, sei auf dem Weg zum Krankenhaus vermutlich von Mitgliedern des syrischen Geheimdienstes an einen unbekannten Ort verschleppt worden. Zuvor hatte der Journalist angekündigt, am selben Tag, dem 20. Juni 2001, bei einer Pressekonferenz über Verbrechen des syrischen Geheimdienstes im In- und Ausland zu sprechen. Nayouf leidet an Leukämie und ist aufgrund der in der Haft erlittenen Folterungen teilweise gelähmt. Der Journalist ist unter anderem Träger der vom WAN verliehenen Goldenen Feder der Freiheit und des UNESCO World Press Freedom Prize.

Kontakt:
WAN,
Larry Kilman,
Telefon 00331/47428500,
Fax 00331/47424948,
E-Mail: kilman@wan.asso.fr

Internet: www.wan-press.org

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