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04. Januar 2011 | Allgemeines

Nienhaus reagiert auf das Angebot der ARD-Vorsitzenden Piel

Zum Angebot der neuen ARD-Vorsitzenden, WDR-Intendantin Monika Piel, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Apps in Zukunft kostenpflichtig anbietet, wenn dies auch die Zeitungsverlage täten, erklärte der Vorsitzende des Zeitungsverlegerverbandes Nordrhein-Westfalen und WAZ-Geschäftsführer Christian Nienhaus am 4. Januar 2011 in Düsseldorf

"Wenn die ARD das Gespräch über paid-content sucht ist das gut, es ändert aber nichts an unserer grundsätzlichen Kritik daran, dass aus Rundfunkgebühren bezahlte Inhalte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als Online-Zeitungen erscheinen. Dies geht Ober den Grundversorgungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks deutlich hinaus." Die relevante Frage sei, so Nienhaus, also nicht, ob ein Tagesschau-App oder andere Apps des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kostenlos oder kostenpflichtig zu bekommen seien, die relevante Frage sei, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk oberhaupt seine Online-Aktivitäten so deutlich ausdehnen dürfe.

"Ob sich das Gesprächsangebot von Frau Piel auch auf diese Grundsatzfrage erstreckt, darf bezweifelt werden, denn mit dem Tagesschau-App wurden Fakten geschaffen. Diese öffentlich-rechtliche Onlinezeitung greift in den Markt der privatwirtschaftlichen Presse inakzeptabel ein. Wer mit den Verlagen über Apps reden will, kommt an dieser Frage nicht vorbei", so Nienhaus abschließend.

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