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17. Januar 2007 | Allgemeines

Nielsen Media Research: Werbung in klassischen Medien legt zu

20-Milliarden-Euro-Grenze überschritten

Die Werbung in klassischen Medien wie Zeitungen, Fernsehen und Hörfunk hat im Jahr 2006 um 5,1 Prozent auf 20,1 Milliarden Euro zugelegt. Zum Anstieg der Bruttowerbeinvestitionen hätten die allgemeine konjunkturelle Belebung sowie erhöhte Werbeaufwendungen vor der Fußball-Weltmeisterschaft und der Mehrwertsteuererhöhung Anfang 2007 beigetragen, teilte das Werbeforschungsunternehmen Nielsen Media Research am 10. Januar 2007 in Hamburg mit.

Die Stimmung am Werbemarkt sei durchweg positiv gewesen. Alle Medien hätten mit einem Zuwachs abgeschlossen, hieß es. Am stärksten haben laut Nielsen Media Research der Handel mit 2,0 Milliarden Euro (+3,6 Prozent) und die Auto-Branche mit 1,4 Milliarden Euro (+2,9 Prozent) in Medienwerbung investiert. Für 2007 erwartet Nielsen ebenfalls eine positive Entwicklung des Bruttowerbemarkts in den klassischen Medien – wenn auch auf einem etwas niedrigeren Niveau als im Vorjahr.

Die Werbeeinnahmen der Tageszeitungen legten 2006 danach um 6,3 Prozent auf Brutto 5,3 Milliarden Euro zu. Nielsen erfasst allerdings die für das Anzeigengeschäft der Zeitungen besonders wichtigen Rubrik- und lokalen Anzeigen nicht. Nach Erkenntnissen des BDZV liegen die Anzeigenumfänge 2006 auf dem Niveau des Vorjahres, damit seien auch bei den Einnahmen aus Anzeigen und Werbung mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau zu rechnen. Erfreulich seien die deutlichen Steigerungen bei den Stellenanzeigen.

Das Fernsehen konnte im vergangenen Jahr laut Nielsen einen Zuwachs von 3,1 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro verbuchen. Die Publikumszeitschriften legten um 7,2 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro zu. Im Hörfunk wurden Spots für 1,2 Milliarden Euro (+4,5 Prozent) geschaltet. Die Einnahmen aus der Plakatwerbung wuchsen um 5,8 Prozent auf fast 681 Millionen Euro. Die stärkste Wachstumsrate ermittelte Nielsen für die Fachzeitschriften mit einem Plus von 9,2 Prozent auf rund 440 Millionen Euro.

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