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25. Februar 2003 | Allgemeines

Nielsen-Media: 2003 beginnt mit schwachen Werbeeinnahmen

Erster Lichtblick für Tageszeitungen bei überregionalen Anzeigen

Der Brutto-Werbeaufwand im Januar 2003 in den klassischen Medien ist im Vergleich zum Vorjahresmonat in Deutschland erneut um 0,6 Prozent auf insgesamt 1,166 Milliarden Euro gesunken. Das geht aus der aktuellen Werbetrenderhebung des Marktforschungsunternehmens Nielsen Media Research in Hamburg hervor.

Konnte noch im Dezember 2002 erstmals seit 24 Monaten beim Bruttowerbeaufwand wieder ein leichter Zuwachs verzeichnet werden, so setzte sich diese Entwicklung im neuen Jahr nicht fort. Allerdings weist Nielsen Media für die Tageszeitungen im Januar 2003 ein Plus von 6,9 Prozent (320,3 Millionen Euro) aus; nicht berücksichtigt werden hier jedoch bekanntlich die Rubrikanzeigen, die bei den Zeitungen den weitaus größten Teil des Werbegeschäfts ausmachen. So erwartet die ZMG bei der Gesamtdarstellung der Anzeigenumfänge auch für Januar keine Besserung; im Jahr 2002 hatten die Umfänge gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 12,3 Prozent abgenommen.

 

Auch die Fachzeitschriften konnten sich über ein Plus von 7,9 Prozent (32,8 Millionen Euro) bei den Nielsen-Ratings freuen. Am stärksten investiert in Werbung hatte im Januar 2003 die Firma Mediamarkt/Saturn, die 23,74 Millionen Euro ausgab. Rückgänge mussten dagegen im Januar das Fernsehen (-2,3 Prozent) und die Publikumszeitschriften (-8,4 Prozent) verzeichnen. Hörfunk (+6,1 Prozent) und Plakat (+2,5 Prozent) konnten zulegen.

 

Nach Branchen gegliedert, investierten nach den Massenmedien selbst (163,04 Millionen Euro) die Handelsorganisationen (131,9 Millionen Euro, +2,9 Prozent) und der Automarkt (117,5 Millionen Euro, +13 Prozent) am meisten in Werbung. Die Unternehmenswerbung legte um gut das Doppelte (+108,6 Prozent) auf 31,07 Millionen Euro zu. Finanzdienstleister (-16,8 Prozent) und Versicherungen (-32,9 Prozent) reduzierten dagegen ihre Ausgaben. Die Werbeausgaben in den klassischen Medien für E-Commerce-Angebote stiegen im Januar um 40,2 Prozent (auf 9,8 Millionen Euro), die für Online-Dienstleistungen um 58,7 Prozent (auf 8,1 Millionen Euro.

 

Internet: www.nielsen-media.de

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