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28. Januar 2002 | Ausland

Niederländische Zeitungen wollen Subventionen

Die niederländischen Tageszeitungen wollen die Hilfe des Staates. Wie die „Süddeutsche Zeitung“, München berichtet, hätten sich erstmals Zeitungsverleger (NDJ), der niederländische Journalistenverband (NJV) sowie die Vereinigung von Chefredakteuren zu einem Zweckbündnis zusammengeschlossen, um mit dem für Medien zuständigen Staatssekretär über die Notwendigkeit finanzieller Hilfen an die Presse zu sprechen. Die „SZ“ zitiert in diesem Zusammenhang den NJV-Vorsitzenden Ron Abram. Danach erhoffen sich die niederländischen Zeitungen die Abschaffung des Mehrwertsteuersatzes von sechs Prozent, Investitionshilfen bei der Gründung eines einheitlichen Vertriebssystems für alle Verlage und Unterstützung bei der Weiterentwicklung von Internetprojekten. Weil der Anzeigenmarkt stagniert, die Konkurrenz von Gratisblättern zunimmt, die Preise für Papier und Distribution steigen, sind zahlreiche, vor allem regionale Blätter in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Um einen weiteren Verkauf von selbstständigen regionalen Zeitungstiteln an größere Verlage zu verhindern, müssten finanzielle Maßnahmen ergriffen werden, glaubt man beim NJV.

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