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22. Juli 2008 | Allgemeines

„Nicht akzeptabel“ Private Radiosender weisen DFL-Angebot zurück

Private Radiosender weisen DFL-Angebot zurück

Zwischen privaten Radiosendern und der Deutschen Fußball Liga (DFL) ist ein Konflikt um die zukünftige Bundesliga-Berichterstattung im Hörfunk ausgebrochen. Die Sender haben ein DFL-Angebot für die Saison 2008/09 als „nicht akzeptabel“ zurückgewiesen. In einem Schreiben bezeichnete der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) mehrere Angebotsteile als „rechtlich erheblich bedenklich“.

Die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) hat, wie auch der VPRT, den Mitgliedern empfohlen, den Vertrag nicht zu akzeptieren. Ob die Radio-Reporter im August zu den Spielen in die Stadien gelassen werden, sei derzeit fraglich, meldete dazu die Deutsche Presse-Agentur.

Zu den strittigen Punkten gehören laut VPRT Preissteigerungen, die Studio-Grundpauschale und der sogenannte On-Air-Live-Torticker. Dabei dürfen Radiosender ohne Lizenzgebühr ihre Hö­rer nur bei Spielen mit Vereinen aus ihrem UKW-Sendegebiet in nachrichtlicher Form aktuell über Tore oder Rote Karten informieren. Ein Privat­sender aus Bayern kann demnach nicht den ak­tuellen Spielstand der Begegnung Werder Bre­men - Hamburger SV mitteilen. Ausnahmen gebe es nur bei besonderem Grund, wie etwa im Ab­stiegskampf, wenn die Resultate von anderen Spielen für den Heimatverein wichtig sind.

Für die privaten Rundfunkanbieter schränkt diese Vorschrift die nachrichtliche Berichterstat­tung und die unternehmerische Freiheit weitrei­chend ein. Die Frage, ob für die Bundesliga-Be­richterstattung im Radio überhaupt Geld bezahlt werden muss, ist trotz eines Urteils des Bundes­gerichtshofs im November 2005 weiterhin strittig. Derzeit beschäftigt sich das Bundesverfassungs­gericht mit den „Hörfunkrechten“.

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