Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

04. Juli 2003 | Digitales

Neue Studien zum Surf- und Einkaufsverhalten im Internet

Inzwischen nutzt jeder zweite Bewohner Deutschlands über 14 Jahre das Internet. Seit dem vergangenen Jahr ist die Zahl der Surfer um 5,4 Millionen auf nun 32,1 Millionen gestiegen. Das ergab eine am 23. Juli 2003 vorgestellte Umfrage von Emnid und der Initiative „D21“. Danach wollen allerdings auch fast 43 Prozent nichts mit dem weltweiten Datennetz zu tun haben. Noch immer bleibe sozial Schwächeren und Älteren der Weg ins Internet versperrt. Zudem werde es zunehmend zur Männerdomäne. Für die Erhebung wurden 30.000 Bundesbürger befragt. Danach surfen 80 Prozent der Männer und 68 Prozent der Frauen zwischen 14 und 40 Jahren im Netz. In den neuen Bundesländern stieg der Anteil der Nutzer binnen eines Jahres von 37 auf 47 Prozent. Inzwischen nutzt jeder zweite Arbeitslose das Internet (+17 Prozent). Unangefochten Internethauptstadt ist laut Untersuchung mit 61 Prozent Online-Anteil Frankfurt am Main, dicht gefolgt von Dresden (59 Prozent) und Stuttgart (58 Prozent). Dortmunder, Leipziger und Essener gelten dagegen als „Internetmuffel“.

 

Internet: www.tns-emnid.com

 

Rund die Hälfte der deutschen Internetsurfer kauft nicht im Internet ein. Als Hauptproblem nennen 54 Prozent der Nutzer, die nicht online shoppen, dass sie die Waren vor dem Kauf nicht anschauen und prüfen können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Karlsruhe und der Marktforscher von Mummert Consulting, die am 21. Juni 2003 in Hamburg veröffentlicht wurde. Bei der repräsentativen Befragung von 10.604 Internetnutzern gab jeder dritte an, auf die virtuelle Einkaufstour zu verzichten, weil er zufrieden mit dem Angebot der Geschäfte sei. Als weitere Gründe für die Einkaufsverweigerung im Internet werden Angst vor Datenmissbrauch, die fehlende Beratung sowie die Angst vor Schwierigkeiten beim eventuellen Umtausch der Waren genannt. Bekannte Webshops würden offenbar von Online-Einkäufern bevorzugt. So gingen rund zwei Drittel überwiegend zu bekannten Anbietern, ein Fünftel kaufe ausschließlich dort ein.

 

Internet: www.mummer-consulting.de

zurück