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19. Januar 2001 | Allgemeines

Neue Kapazitäten am Zeitungsdruck-Papiermarkt

Zeitungsverlage schließen langfristige Verträge mit Papierherstellern

Die vor Weihnachten stark angespannte Lage am deutschen Markt für Zeitungsdruckpapier scheint sich zu entspannen.

Einige ausländische sowie einige deutsche Verlage - darunter die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", der Süddeutsche Verlag, die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" und der Axel Springer Verlag sind langfristige Abnahmeverträge mit dem Papierhersteller Myllykoski eingegangen. Aufgrund dieser Kooperation wird die Myllykoski-Gruppe am Standort Mochenwangen in Baden-Württemberg eine neue 250.000 Tonnen Zeitungsdruck-Papiermaschine bauen. Auch vor Fertigstellung der neuen Maschine sollen zusätzliche Mengen an Zeitungsdruckpapier für die Kooperationspartner bereit gestellt werden.

Die Kooperation ist ein Erfolg der Mitglieder in der Arbeitsgruppe Papier des BDZV, die sich bereits seit November 2000 intensiv mit der Situation am deutschen Zeitungsdruck-Papiermarkt beschäftigt. Als "positives Signal" wertet der Arbeitsgruppen-Vorsitzende Klaus Rudloff auch den Beschluss der STORA ENSO-Gruppe, in Langerbrugge (Belgien), eine neue Zeitungsdruck-SC-Papiermaschine mit einer Jahresproduktionskapazität von 400.000 Tonnen zu bauen. Zwar würden im Gegenzug ältere Anlagen in Finnland und Schweden stillgelegt, doch bringe die Papierindustrie ihre Anlagen auf einen modernen und leistungsfähigen Stand. Eine gewisse Entspannung auf dem Markt für Zeitungsdruckpapier sei zu erhoffen. Eine ausführliche Darstellung ist für alle über die Landesverbände angeschlossenen Mitgliedsverlage dieser Ausgabe von "BDZV intern" beigefügt.

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