Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

24. Januar 1997 | Digitales

Neue Internet-Trends von "W3B"

Die quantitative Bedeutung von Studenten und Akademikern im deutschsprachigen World Wide Web (WWW) nimmt deutlich ab; statt dessen kommen immer mehr Berufstätige sowie Anwender mit weniger hohem Bildungsstand hinzu. Dies ist eines der Ergebnisse der neuen "W3B"-Studie von Susanne Fittkau und Holger Maaß, die gerade in Hamburg vorgestellt wurde. Danach ist der Anteil der deutschsprachigen Internet-Nutzer mit Abitur im Lauf des letzten Jahres von 95 Prozent auf 78 Prozent gesunken. Das durchschnittliche Alter stieg von 29 auf 30 Jahre an. Die zunächst langsam wachsende "Frauenquote" im WWW stagniert bei neun Prozent. Offensichtlich verläuft hier die Entwicklung langsamer als in den USA, wo bereits 35 Prozent der Online-Nutzer weiblich sind. Laut W3B führen die zum Teil gravierenden Veränderungen in den Alters- und Berufsgruppen auch zu Verschiebungen in der Einkommensverteilung: In den gehobenen Einkommensklassen (über 3000 Mark) sind Zuwächse zu verzeichnen; dagegen gehen die prozentualen Anteile der Niedrigverdiener (unter 1500 Mark) zurück. Zu den beliebtesten und frequentiertesten WWW-Angeboten gehören die Auftritte der Printmedien. Gleichwohl können immer weniger Nutzer sich vorstellen, ihre Lieblingszeitung oder -zeitschrift ausschließlich online zu lesen. Während im Herbst 1995 nur knapp zwei Drittel der Internet-Anwender auf die gedruckte Ausgabe nicht verzichten mochten, sind es im Herbst 1996 bereits knapp drei Viertel. Online-Werbung stört die Nutzer zunehmend: 47,3 Prozent nehmen Anstoß an Werbe-Anzeigen. Vor einem Jahr waren es noch 42 Prozent. Damit akzeptieren zwar immerhin mehr als die Hälfte Online-Werbung, da sie die WWW-Angebote finanziert und eine kostenfrei Nutzung ermöglicht. Wichtig sei jedoch, daß die Werbung inhaltlich zum redaktionellen Umfeld passe und zu "qualitativ hochwertigen, ergänzenden Informationen und Hinweisen" führe. Die W3B-Studie ist die dritte Umfrage ihrer Art. Insgesamt wurden 7.454 deutschsprachige Online-Nutzer befragt. Die WWW-Benutzeranalyse hat es sich zum Ziel gesetzt, "aktuelle und marketingrelevante Informationen über die deutschsprachige Internet-Nutzerschaft" zur Verfügung zu stellen. Der besondere Vorzug, der im halbjährliche Rhythmus methodisch identisch durchgeführten W3B-Studie ist, daß sie Vergleiche auf einer immer größeren Basis ermöglicht und deutliche Trends aufzeigt. Die kompletten Umfrage-Ergebnisse der W3B-Studie können zum Preis von 240 Mark zuzüglich Mehrwertsteuer bei Susanne Fittkau und Holger Maaß angefordert werden (Telefon: 040/46851-20). Die Studie wird in einem Grundband und drei Themenbänden herausgegeben. Zusätzlich sind die zentralen Ergebnisse und Trends in der Broschüre "Handelsblatt Internet-Trend" zusammengefaßt,
anzufordern über

Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH,
GWP-media-marketing - Elektronic Advertising,
Telefon: 0211/8872305.

zurück