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26. Juni 1997 | Digitales

Neue Internet-Trends von W3B

Die deutschsprachige Internet-Nutzerschaft wird heterogener. Es kommen immer mehr Nutzer aus Bevölkerungsschichten hinzu, die Online-Medien erst jetzt für sich entdecken. Dies ist eines der Ergebnisse der neuen "W3B"-Studie von Susanne Fittkau und Holger Maaß, die vor kurzem in Hamburg vorgestellt wurde. Danach ist der Anteil der Frauen unter den WWW-Nutzern seit 1995 von sechs Prozent auf rund elf Prozent gestiegen. Die Altersverteilung wird breiter, da die einst stärkste Altersgruppe (20 bis 29 Jahre) im Vergleich zu älteren Jahrgängen (über 30 Jahre) an Bedeutung verloren hat. Das durchschnittliche Alter ist mittlerweile von 29 auf 32 Jahren angestiegen. Auffällig sind laut Fittkau und Maaß die "Veränderungen hinsichtlich des ehemals hohen Bildungsstandards des deutschsprachigen Internet-Benutzers": Immer weniger Nutzer könnten ein Abitur oder ähnliches aufweisen, dagegen kämen mehr Personen mit Hauptschulabschluß oder Mittlerer Reife hinzu. Sowohl der prozentuale Anteil der Nutzer mit Universitätsabschluß als auch der Anteil der Studenten habe - zugunsten der berufstätigen Internet-Nutzer - deutlich abgenommen. Die ersten drei W3B-Analysen von 1995 und 1996 zeigten das negative Image von Online-Werbung bei den Internet-Nutzern auf: Die Akzeptanz von Werbeanzeigen (-Buttons, -Bannern) verschlechterte sich sogar kontinuierlich. Die vierte W3B-Erhebung vom Frühjahr 1997 kündigt nun erstmals eine "Trend-Wende" an. Gaben im Herbst 1996 noch 48,3 Prozent der deutschsprachigen WWW-Nutzer an, daß sie die Werbung im Internet als "störend" empfinden, waren es im Frühjahr 1997 nur noch 43,5 Prozent. Laut Fittkau und Maaß ist das World Wide Web in Deutschland auf dem besten Wege, sich "als eigenständiges Medium neben Print udn TV zu etablieren". 43,2 Prozent der befragten Personen hätten in der vierten WWW-Benutzer-Analyse W3B angegeben, daß sie weniger "fernsehen, seit sie das World Wide Web nutzen". Im Bereich Zeitungen und Zeitschriften lägen diese Werte bei 14 Prozent. Für die deutschsprachigen Online-Nutzer ist das World Wide Web Informationsquelle und Unterhaltungsmedium zugleich: Wichtigster Nutzungszweck des Internets ist das Abrufen aktueller Informationen/Nachrichten (79,2 Prozent), dicht gefolgt von Neugier/Unterhaltung (75,8 Prozent). 51,8 Prozent der Online-Nutzer gaben an, das WWW oft geschäftlich/beruflich einzusetzen, 45,2 Prozent nutzen es häufig für wissenschaftliche Zwecke und 66 Prozent viel privat. Die W3B-Studie ist die vierte Umfrage ihrer Art. Insgesamt wurden 16.299 deutschsprachige Online-Nutzer befragt. Die WWW-Nutzer-Analyse hat es sich zum Ziel gesetzt, "aktuelle und marketingrelevante Informationen über die deutschsprachige Internet-Nutzerschaft" zur Verfügung zu stellen. Der besondere Vorzug der im halbjährlichen Rhythmus methodisch identisch durchgeführten W3B-Studie ist, daß sie Vergleiche auf einer immer größeren Basis ermöglicht und deutliche Trends aufzeigt. Die kompletten Umfrageergebnisse der vierten W3B-Erhebung sind in drei themenorientierten Ergebnisbänden dokumentiert ("Demografie und Nutzungsverhalten", "Online-Kommunikation, -Werbung und -Shopping" sowie "Printmedien und Fernsehsender online, Navigationshilfen"), die zum Preis von je 320 Mark (zuzüglich Mehrwertsteuer) bei Susanne Fittkau und Holger Maaß angefordert werden können (Tel.: 040/4685120). Zusätzlich sind die zentralen Ergebnisse und Trends in der Broschüre "Handelsblatt Internet-Trend" zusammengefaßt, anzufordern ab Anfang Juli bei der GWP Media-Marketing, Tel.: 0211/8872306.

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