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12. März 2009 | Allgemeines

Neue Attacke gegen die Medien

Verleger kritisieren Initiative im EU-Parlament zu Zwangsinformationen für Werbeanzeigen

Der BDZV hat die Entscheidung des Indus-trieausschusses des Europaparlaments vom 9. März 2009 in Straßburg kritisiert, wonach die Werbewirtschaft künftig vom Gesetzgeber zu Zwangsinformationen bei der Haushaltsge-rätekennzeichnung verpflichtet wird.

Dies sei eine Beschlagnahme von Werbeplät­zen, sagten die Zeitungsverleger. Es sei über­haupt nicht nachzuvollziehen, dass hier mit dem Verbraucherschutz argumentiert werde. Zeitun­gen trügen regelmäßig in ihren redaktionellen Teilen zur Aufklärung über Produkte bei. Die ge­plante Verschärfung der Werberegelungen sei ein neuerlicher Beitrag, ein wesentliches Fundament der unabhängigen Presse – die Werbeeinnahmen – zu beschädigen. Vor diesem Hintergrund appel­lieren die Zeitungsverleger an die Mitglieder des Europaparlaments, den Plänen des Industrieaus­schusses eine Absage zu erteilen.

Der Industrieausschuss des Europaparlaments verlangt, dass jede Werbung in der Presse und anderen Medien zwangsweise Informationen über die Energierelevanz des beworbenen Produkts verbreiten muss, wenn in der Werbung techni­sche Details genannt werden.

Die Zeitungsverleger betonen hingegen, dass eine Kombination von gesetzlich geregelter Pflichtinformation im Verkauf und der Meinungs­bildung durch die freie, auf Werbung angewie­sene Presse für die Information der Verbraucher sehr viel effektiver sei als eine gesetzliche Rege­lung und Beschränkung von Werbemaßnahmen, die die Kommunikationsfreiheit und die ökonomi­schen Grundlagen der Presse beschneide.

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