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23. September 1999 | Digitales

Nationale Plattform für Rubrikanzeigen

Verleger-Symposium brachte große Zustimmung für Kooperation

Die deutschen Zeitungsverlage wollen auch online die Nummer eins bei der Vermarktung von Rubrikanzeigen sein. Derzeit werden unter Moderation des Verbandes Unternehmens- und Geschäftsmodelle erarbeitet, um eine nationale Online-Plattform für Rubrikanzeigen zu schaffen.

Vorausgegangen war ein Verleger-Symposium zum Thema "Rubrikanzeigen online" am 18. August in Hamburg, bei dem deutlich wurde, dass Verlage aller Größenkategorien bei der Etablierung von Online-Rubrikanzeigenmärkten einen hohen Handlungsbedarf sehen und sich nicht nur im lokalen und regionalen Umfeld, sondern auch in einer nationalen Kooperation engagieren wollen. Zu Beginn des Symposiums hatte BDZV-Vizepräsident Dr. Richard Rebmann darauf hingewiesen, dass angesichts der Gefahr, dass rund zwei Drittel der Werbeerlöse der gedruckten Zeitungen durch Online-Rubrikenmärkte substituiert werden könnten, ein großer Handlungsdruck gegeben sei, so dass es wünschenswert wäre, wenn von dieser Veranstaltung ein Signal ausginge und in den kommenden Wochen und Monaten Konzepte oder vielleicht sogar das Konzept für eine Kooperation der deutschen Zeitungen entwickelt werden könnte.

 

In den nächsten Wochen werden sich die Gremien des BDZV mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Kooperation befassen, damit innerhalb kurzer Zeit der Start der unternehmerischen Aktivitäten beginnen kann. Es sei wichtig, dass das Unternehmen schnell aufgebaut wird und vom ersten Tag an effizient arbeiten kann; doch ebenso bedeutsam sei, dass sich jeder interessierte Verlag in einem solchen Unternehmen wiederfindet, so die einhellige Meinung beim Hamburger Symposium. Über den weiteren Fortgang der Gremienberatungen werden die Mitgliedsverlage umgehend informiert. Auf dem BDZV-Kongress am 18. und 19. Oktober 1999 in Berlin wird das Thema ebenfalls eine große Rolle spielen.

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