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27. Oktober 1999 | Allgemeines

Nationale Kooperation für Rubrikanzeigen online

Zeitungsverlage gründen Gemeinschaftsunternehmen

Auf breite Zustimmung bei den deutschen Zeitungsverlagen stieß die Empfehlung des Erweiterten Präsidiums, so schnell wie möglich ein Gemeinschaftsunternehmen im Bereich der Online-Rubrikanzeigen zu gründen.

Jetzt gehe es darum, die Kooperation mit großem Tempo voranzutreiben, erklärten die BDZV-Vizepräsidenten Helmut Heinen und Richard Rebmann am 19. Oktober 1999 zum Abschluss des Zeitungskongresses in Berlin. Die Voraussetzungen für den Erfolg des Unternehmens seien sehr gut, weil die Zeitungsverlage ein riesiges Potenzial an Rubrikanzeigen in das Unternehmen einbringen könnten. Parallel zu dem national ausgerichteten Unternehmen müssten die Zeitungsverlage auf lokaler Ebene ihre Online-Engagements im Bereich der Rubrikanzeigen offensiv vorantreiben, so Rebmann. Dies gelte auch für lokale und regionale Kooperationen. Mit dem Gemeinschaftsunternehmen wollen sich die Zeitungsverlage gegen die sich in rasantem Tempo entwickelnden verlagsfernen Angebote positionieren, wo der Handel mit Autos, Immobilien, Stellen, Reisen und anderem mehr grundsätzlich national beziehungsweise international betrieben wird.

Die Zeitungsverleger sind sich einig, dass alle Verlage an dem Unternehmen chancengleich beteiligt werden sollen. Jeder Verlag kann Gesellschafter des Unternehmens werden. Verlage, die sich nicht unternehmerisch beteiligen, können ihr Rubrikenangebot als assoziierte Partner in das Unternehmen einbringen. Die Beteiligung der einzelnen Verlage wird voraussichtlich in drei oder vier unterschiedlichen Größenklassen erfolgen. Damit solle der unterschiedlichen Betroffenheit der Unternehmen Rechnung getragen werden, so Rebmann, der das Konzept in der Delegiertenversammlung wie in der internen Mitgliederversammlung ausführlich präsentiert hatte. Der BDZV-Vizepräsident hob ausdrücklich hervor, dass sich das Gemeinschaftsunternehmen jetzt aus dem Markt heraus entwickeln müsse. Die Aufgabe des BDZV habe von Anfang an darin bestanden, die Interessen aller Zeitungsverlage zusammenzubringen und die Entwicklung der Kooperation zu moderieren. Diese Aufgabe stehe jetzt vor dem Abschluss.

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