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16. Februar 2000 | Allgemeines

Nationale Buchpreisbindung bleibt bestehen

EU: Grenzüberschreitende muss bis Ende Juni abgeschafft werden

Die Regelungen zur grenzüberschreitenden Buchpreisbindung zwischen Deutschland und Österreich verstoßen gegen das europäische Wettbewerbsrecht und müssen bis spätestens Ende Juni 2000 abgeschafft werden.

In Form einzelstaatlicher Regelungen, deren Entwürfe bis Ende März in Brüssel vorliegen müssen, könnten die Verlage mit den Buchhandlungen jedoch eine Preisbindung vereinbaren. Dies hat der für die Wettbewerbspolitik zuständige EU-Kommissar Mario Monti dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der österreichischen Händlervereinigung am 9. Februar 2000 in Brüssel mitgeteilt.

Im Vergleich zu der heutigen Marktlage im Buchhandel erwartet Monti mit den neuen Regelungen einen schärferen Preiskampf im Handel. Dazu trügen nicht zuletzt das Internet und die über dieses Medium stattfindenden Buchverkäufe bei. Bücher, die in anderen EU-Ländern herausgegeben und etwa in Deutschland eingeführt würden, unterliegen keiner Preisbindung, sagte Monti. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, gelte dies im Prinzip auch für reimportierte Bücher deutscher Verlagshäuser, zumindest so lange, wie Händlern nicht eindeutig nachgewiesen werden könne, dass sie auf diesem Weg das nationale Preisbindungssystem unterlaufen wollten.

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