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30. Juli 2002 | Allgemeines

Nackter Kanzler war zulässige Satire

Presserat: „Stern“-Titel verstößt nicht gegen den Pressekodex

Ein Titel der Hamburger Illustrierten „Stern“ von Mitte Mai 2002, der Bundeskanzler Gerhard Schröder nur mit einem Feigenblatt bedeckt zeigte, verstößt nicht gegen den Pressekodex.

Wie der „Stern“ Anfang Juli mitteilte, habe der Presserat die Veröffentlichung als „zulässige Satire“ beurteilt. Die Darstellung verletze „weder die Menschenwürde von Bundeskanzler Gerhard Schröder, noch wird das Amt des Bundeskanzlers herabgewürdigt“, heißt es in der Begründung des Selbstkontrollorgans.

 

Das Heft 21/2002 des „Stern“ zeigte mit den Worten „Die nackte Wahrheit – kann Schröder noch gewinnen?“ den Kanzler entblößt und nur mit einem Feigenblatt bedeckt. Daraufhin hatte sich ein Privatmann beim deutschen Presserat beschwert; auch Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye hatte erklärt, dass mit der Abbildung eine Grenze überschritten worden sei.

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