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19. Juni 2017 | Namen und Nachrichten

Nachruf: Ehemaliger „Rheinische Post“-Chefredakteur Joachim Sobotta gestorben

Sobotta2.jpgDr. Joachim Sobotta, fast drei Jahrzehnte lang Chefredakteur der „Rheinischen Post“ (RP), Düsseldorf, und ehemaliges Mitglied des Kuratoriums sowie der Jury für den Theodor-Wolff-Preis, ist am 10. Juni im Alter von 85 Jahren gestorben.

In einem Nachruf würdigte Dr. Karl Hans Arnold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinischen Post Mediengruppe, den Verstorbenen: „Die Herausgeber erweisen der Lebensleistung eines Mannes tiefen Respekt, der wie kaum ein anderer Chefredakteur das Bild der ‚Rheinischen Post‘ nachhaltig geprägt hat.“ Offenheit, ehrliches Interesse auch an den kleinen Dingen, Gradlinigkeit und Diskussionsfreude hätten Joachim Sobotta ausgezeichnet, so Arnold.

Sobotta stammte aus Glatz in Niederschlesien und hatte den Redakteursberuf bei der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ in Essen in den 50er Jahren von der Pieke auf erlernt. Nach dem Volontariat studierte er in Berlin, München und Bonn Rechtswissenschaften. Als politischer Korrespon­dent arbeitete er zunächst für die „Deutsche Zei­tung“ in Bonn, ehe er zur Parlamentsredaktion der „Rheinischen Post“ stieß. Von 1969 bis 1997 bestimmte er als Chefredakteur die journalistische Linie der „Rheinischen Post“. Bei seinem Ausscheiden war er der dienstälteste Redaktionschef Deutschlands. Sobotta gehörte dem Gesprächskreis Chefredakteure des BDZV an und war Mitglied des Kuratoriums sowie der Jury für den Theodor-Wolff-Preis – Journalistenpreis der deutschen Zeitungen. 1990 war er selbst mit dem renommierten Preis ausgezeichnet worden.

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