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21. Dezember 2000 | Namen und Nachrichten

Nachrichtenagenturen zur Umsetzung der Reform

Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen wollen bei ihrem Beschluss zur Umsetzung der Rechtschreibreform bleiben, gleichwohl aber die Diskussion darüber "aufmerksam beobachten". Hintergrund dieser gemeinsamen Stellungnahme vom 11. Dezember 2000 war nicht zuletzt die in der Öffentlichkeit wieder aufgeflammte Diskussion um die Rechtschreibreform, die die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" mit ihrem Beschluss ausgelöst hatte, am 1. August 2000 zu den herkömmlichen Regeln zurückzukehren. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) dazu mitteilt, habe es seitens der Medien "bisher gegenüber den Agenturen kaum Forderungen" gegeben, zu den alten Schreibweisen zurückzukehren.

Die dpa weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Grundlage für die Einführung der neuen Schreibung zum 1. August 1999 bei den deutschsprachigen Agenturen "unter anderem auch eine breit angelegte Umfrage der dpa vom Sommer 1996" gewesen sei, bei der sich mehr als 95 Prozent der Kunden für eine Umsetzung der Reform ausgesprochen hatten. Die "wenigen den Agenturen bewussten Schwächen des Agenturbeschlusses und die Grauzonen des Reformwerks" würden weiterhin, wie 1999 angekündigt, beobachtet und mit der für die Reform verantwortlichen Kommission für die deutsche Rechtschreibung geklärt. Dieser Prozess werde sich nach derzeitigem Stand bis zum Ende des Jahres 2001 hinziehen. Änderungen des Agenturbeschlusses auf der Basis neuer Entscheidungen und Empfehlungen der Kommission würden rechtzeitig den Kunden mitgeteilt.

Abschließend heißt es in der Stellungnahme, dass sämtliche Aktivitäten in Fragen der Rechtschreibreform von einer Arbeitsgruppe begleitet werden, in der die Agenturen gleichberechtigt vertreten sind. Dieser Gruppe gehören die Agenturen AFP, AP, dpa, ddp, epd, KNA, Reuters, sid, vwd, APA (Österreich) und sda (Schweiz) an.

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