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14. Januar 2004 | Digitales

Nachrichtenagenturen entwickeln mobile Infodienste

Fünf europäische Nachrichtenagenturen – darunter die Deutsche Presse-Agentur (dpa), entwickeln in einem Gemeinschaftsprojekt zukunftsweisende Informationsdienste für den Mobilfunk. Wie die dpa am 8. Januar 2004 in Hamburg mitteilte, soll das von der Europäischen Union geförderte Projekt MINDS (Mobile Information and News Date Services for 3G) dazu beitragen, die Attraktivität von Medienangeboten im neuen Mobilfunkstandard UMTS zu steigern. Die deutschen Mobilfunkbetreiber wollen im Frühjahr 2004 erste UMTS-Handys anbieten. Der neue breitbandige Mobilfunkstandard erlaubt unter anderem die schnelle und problemlose Übertragung von Videoinhalten. Ziel des Projekts, mit dem sich auch die Arbeitsgruppe Elektronisch Publizieren/Multimedia beim BDZV bereits intensiv beschäftigt hat, ist es, multimediale Angebote zu schaffen, mit denen Mobilfunkkunden jederzeit und überall einfachen Zugang zu Nachrichten haben – seien es Schlagzeilen, Sportergebnisse, Börsenkurse oder Wettervorhersagen. Derzeit erschweren noch unterschiedliche technische Standards und eine komplizierte Bedienung von Datendiensten auf dem Handy den durchgreifenden Markterfolg neuer Mobilfunkangebote. Das Projekt soll hier zu einer deutlichen Vereinfachung beitragen. Zu dem Konsortium unter Führung der dpa-Infocom GmbH gehören die Nachrichtenagenturen ANP (Niederlande), APA (Österreich), MIT (Ungarn), sda (Schweiz) sowie der Weltverband der Publishing Industrie (Ifra, Darmstadt). Außerdem zählen der IT-Dienstleister arvato systems (Gütersloh), das Softwarehaus CoreMedia AG (Hamburg) sowie das Fraunhofer Institut für offene Kommunikationssysteme (FOKUS, Berlin) zu den Partnern.

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