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20. September 2002 | Allgemeines

Nach dem Ende des Werbebooms: Visionen und Marktrealitäten

BDZV und VBZV veranstalten hochkarätig besetzten Print-Gipfel und das „Forum Zeitung“ bei den Medientagen München

Das Ende des Werbebooms hat die gesamte Kommunikationsbranche schwer getroffen. Zeitungen und Zeitschriften leiden ganz besonders unter der schlechten Lage am Werbemarkt. Obendrein hat das Konjunkturtief die Verlage in einer Zeit des Strukturwandels erreicht: Traditionelle Zeitungs- und Zeitschriftenhäuser wandeln sich zu Multimedia-Unternehmen mit vielfältigen Aktivitäten auch außerhalb der Medienbranche.

Vor diesem Hintergrund haben BDZV und Verband Bayerischer Zeitungsverleger namhafte Experten gebeten, beim nun schon traditionellen „Print-Gipfel“ anlässlich der Medientage München am 17. Oktober 2002 über „Visionen und Marktrealitäten“ zu debattieren. An der von dem Münchner Publizisten Karl-Otto Saur moderierten Diskussionsrunde nehmen teil: Adam Bird, Vice President Booz Allen Hamilton (München), Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer Verlag AG (Hamburg/Berlin); Michael Grabner, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (Stuttgart); Helmut Markwort, Chefredakteur des Magazins „Focus“ (München); Dr. Dirk Refäuter, Geschäftsführer der „Süddeutschen Zeitung“ (München); und Karlheinz Röthemeier, Sprecher der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Rhein-Main und Vorsitzender des Aufsichtsrats der ZMG (Mainz).

 

Einführen in den „Print-Gipfel“ wird Dr. Hermann Balle, Verleger des „Straubinger Tagblatts“ und Vorsitzender des Verbands Bayerischer Zeitungsverleger; fünf Thesen zum Thema präsentiert Adam Bird. Diskutiert werden unter anderem die folgenden Fragen: Wie geht die Entwicklung im Werbemarkt weiter? Wohin steuert der immer härtere Wettbewerb um Leser, Hörer, Zuschauer und Nutzer? Wie schnell können die Verlage den Strukturwandel schaffen – und könnte der Umbruch womöglich doch noch zur Strukturkrise geraten? Entsprechen die Organisationsstrukturen in den Unternehmen den Anforderungen für die Zukunft? Stimmen die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen?

 

Das anschließende „Forum Zeitung“ am Nachmittag (14 bis 17 Uhr) ist dem Thema Zeitung und Internet gewidmet: Im Mittelpunkt steht die Frage, ob mobile Inhalte (Mobile Content) und bezahlte Inhalte (Cash for Content) den Verlagen neue Chancen bieten können. Zunächst diskutiert eine Expertenrunde das Thema „Mobile Content – Wer liefert wem welche Inhalte?“. Am Podium: Dr. Volker Binder, Director Mobile Internet, T-Online (Weiterstadt); Thorsten Dirks, Executive Director Product and Process Innovation, E-Plus Mobilfunk (Düsseldorf); Volker Pfau, Verlagsleiter, RP Online (Düsseldorf); André Sonst, Geschäftsführer, Süddeutsche.de (München); sowie Susanne Söffge, Vice President Cap Gemini Ernst & Young Telecom, Media & Network Group (München). Die Diskussion wird eingeleitet durch eine Keynote von Guido Kamann, Principal, Cap Gemini Ernst & Young (Zürich).

 

Eine zweite Debatte ist dem Thema „Unternehmen Internet: Cash Cow oder doch nur Marketing-Plattform?“ gewidmet. Teilnehmer sind: Georg Hesse, Geschäftsführer OMS Online Marketing Service (Düsseldorf); Martina Lenk, Geschäftsführung MVweb GmbH & Co. KG (Schwerin); Dr. Michael Maier, Chefredakteur „Netzeitung“ (Berlin); Hubertus Primus, Chefredakteur „test“ der Stiftung Warentest und Bereichleiter Publikationen (Berlin); Christoph Schuh, Vorstand Tomorrow-Focus AG (Hamburg); und Norbert Stangl, CEO FIRSTGATE Internet AG (Köln). Die Moderation beider Runden übernimmt Michael Geffken, Korrespondent der „Wirtschaftswoche“ in München.

 

Das vollständige Programm der Medientage München 2002 (16. – 18. Oktober), Anmeldeunterlagen sowie aktuelle Informationen gibt es unter: www.medientage-muenchen.de.

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