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22. April 2005 | Ausland

Mord in Weißrussland untersuchen

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) bleibt mit Blick auf die Untersuchungen im Mordfall der Journalistin Veronika Cherkasova beunruhigt, obwohl weißrussische Anklagevertreter versichert hatten, dass der Mord sorgfältig untersucht werde. Cherkasova, eine Journalistin für die Tageszeitung „Solidarnost“, war im Oktober 2004 erstochen in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Laut WAN untersuchte sie gerade angebliche Waffenverkäufe Weißrusslands an den Irak. Obwohl eine unabhängige Untersuchung ergeben habe, dass sie einem professionell ausgeführten Mordanschlag zum Opfer gefallen sei, hätten die Behörden den 15 Jahre alten Sohn und den chronisch kranken Stiefvater als Hauptverdächtige identifiziert und monatelanger Verfolgung ausgesetzt. In einem Brief an den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko forderte der WAN, die Familie nicht weiter zu verfolgen und die Erkenntnisse der unabhängigen Untersuchung angemessen zu berücksichtigen. Auch müsse die offizielle Untersuchung unabhängig und unparteilich ausgeübt werden. Der WAN kündigte an, den Fall weiter zu begleiten. Er ist Teil einer Kampagne, mit der sicher gestellt werden soll, dass Morde an Journalisten weltweit genau untersucht und die Mörder vor Gericht gebracht werden. Kontakt: WAN, Larry Kilman, Telefon 00331/47428500, E-Mail lkilman@wan.asso.fr.

 

Internet: www.wan-press.org

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