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29. Oktober 2010 | Allgemeines

Modernisierung und Monetarisierung: Kein „digitales Ei des Kolumbus“

Das „digitale Ei des Kolumbus“ – ein Ge­schäftsmodell, das alle Probleme löst – wird wohl nicht so rasch gefunden werden, wohl in den USA nicht, wohl auch nicht bereits 2010, womög­lich nie. Für Marsh ist es unwahrscheinlich, dass sich die Lösung der wirtschaftlichen Probleme der US-Zeitungen aus einer singulären Innova­tion heraus ergeben kann. Ebenso wenig sei es wahrscheinlich, dass diese im Kontext der Digita­lisierungsstrategien der US-Zeitungshäuser ent­stehe. Innovationskraft hätten auch europäische Unternehmen, zum Beispiel Zeitungsbetriebe in Skandinavien, meint Marsh.

Die NAA-Konferenz in Orlando hat demonstriert, dass die US-Zeitungen in einem breiten Spekt­rum von digitalen Innovationen und potentiellen Lösungsansätzen agieren und experimentieren. Ohne jeden Zweifel prägen die digitalen Trans­formationsprozesse die Unternehmenspolitik der Verlage nunmehr stärker als in den vergangenen zehn Jahren. Im Rahmen des Projects Excel­lence in Journalism wurden 128 Zeitungsmana­ger um die Jahreswende 2009/2010 gefragt, welche Aktivitäten in der letzten Dekade am meisten in ihrer Branche versäumt worden seien. Investitionen in Neue Medien und Internet-Tech­nologien wurden von den Befragten am häufigs­ten genannt (36 Prozent). Auf Platz zwei landete die Überlegung, frühzeitig für Inhalte ein Entgelt verlangt zu haben (30 Prozent), auf Platz drei die Thematik des rechtzeitigen Wandels der Unter­nehmenskultur (23 Prozent).

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