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11. Juni 2013 | Digitales

Mobiles Internet überflügelt stationäre Nutzung

Der Trend zum Überall-Internet bestimmt in den kommenden Jahren maßgeblich die Ent­wicklung der globalen Medien- und Unterhal­tungsindustrie. Das geht aus dem Anfang Juni 2013 vorgestellten Global Entertainment and Media Outlook 2013-2017 von Pricewaterhouse­Coopers (PwC) hervor. Demnach sollen im Jahr 2017 weltweit mehr Haushalte über einen mobi­len Internetzugang (54 Prozent) als über einen stationären Breitband-Internetanschluss (51 Pro­zent) verfügen. „Diese Entwicklung hat sowohl für den Verkauf von Inhalten aller Art als auch für den Werbemarkt gravierende Konsequenzen. Durch die immer höheren Übertragungsge­schwindigkeiten im Mobilfunknetz beispielsweise lassen sich Musik und Filme auch unterwegs auf Tablet oder Smartphone streamen“, analysiert Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technolo­gie, Medien und Telekommunikation bei PwC. Damit einher gehe auch ein deutlicher Anstieg bei der Online-Werbung, „die dank der Ver­knüpfung mit den Ortsdaten und Surfprofilen der Nutzer noch effektiver wird“, meinen die Exper­ten. Laut Prognose soll der Umsatz mit mobiler Online-Werbung bis 2017 jährlich um über 27 Prozent auf gut 27 Milliarden US-Dollar steigen.

Weitere Erkenntnis der Untersuchung: Wäh­rend die Branchenerlöse in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) in den kommenden Jahren kumuliert um rund 75 Pro­zent auf gut 354 Milliarden US-Dollar steigen sollen (2012: 204 Milliarden US-Dollar), werde das Wachstum in den G7-Staaten mit knapp 20 Prozent auf 1,23 Billionen US-Dollar kleiner aus­fallen. Besonders schwach werde die Entwick­lung aufgrund der Eurokrise in Westeuropa sein. Trotz der „Aufholjagd der Schwellenländer“ wer­den die USA laut PwC auch in den kommenden fünf Jahren ihre Position als weltweit größter Me­dienmarkt verteidigen. Im Jahr 2017 dürften die Vereinigten Staaten mit einem Umsatz von gut 632 Milliarden US-Dollar weiterhin klar vor Japan (beide 203 Milliarden US-Dollar). Deutschland bleibe viertgrößter Markt. Im „Global Entertain­ment and Media Outlook“ analysiert PwC alljähr­lich die Schlüsseltrends in der weltweiten Unter­haltungs- und Medienbranche. Aus den Trends werden Umsatzprognosen für 13 Teilbranchen des Medienmarktes in 50 Ländern abgeleitet.

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