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09. August 2004 | Digitales

„Mitteldeutsche Zeitung“ und „FNP“ mit E-Paper

NewsStand ermöglicht Online-Nutzung / Britische Auflagenkontrolle weist digitale Ausgaben aus

Seit Anfang Juli 2004 ist auch die „Mitteldeutsche Zeitung“, Halle/Saale, unter www.mz-web.de/epaper mit einer digitalen Ausgabe vertreten. Die gemeinsam mit der Firma evolver media entwickelte, auf dem PDF-Format basierende Lösung benötigt eine spezielle Software zum Lesen des E-Papers. Diese steht kostenlos auf mz-web.de zum Download bereit. Abonenten der gedruckten „Mitteldeutschen Zeitung“ können eine beliebige Regionalausgabe zum Preis von zwei Euro pro Monat als E-Paper abonnieren. Der reguläre Preis ist 9,90 Euro. Die digitalen Ausgaben stehen ab sechs Uhr morgens online.

Die „Frankfurter Neue Presse“ startete ihr E-Paper im August. Sie bedient sich dabei der Technologie des amerikanischen E-Paper-Pioniers NewsStand. In der Einführungsphase bis Ende Oktober ist die Nutzung der „Frankfurter Neuen Presse“ und ihrer Regionalausgaben kostenlos. Danach werden sowohl Einzelverkaufspreis als auch Monatsabo mit einem Euro bzw. 23,15 Euro genau soviel kosten wie die gedruckte Zeitung.

 

NewsStand mit Online-Modul

 

Ein Nachteil der NewsStand-Technologie war bisher, dass der Nutzer vor dem Lesen der digitalen Zeitung oder Zeitschrift diese erst komplett aus dem Internet herunterladen musste. Darüber hinaus war die Installation einer speziellen Software erforderlich. Demgegenüber waren Browser basierte Technologien, die die Online-Nutzung von E-Papern ermöglichten, am Markt bisher erfolgreicher. Seit kurzem bietet NewsStand mit iBrowse ein kleines Zusatzprogramm zu den gängigen Browsern an, mit dem nun auch NewsStand-Produkte online genutzt werden können. „NewsStand hört immer auf die Bedürfnisse seiner Kunden und sucht nach Wegen, die E-Paper-Distribution und das Leseergebnis zu verbessern“, so NewsStand CEO Kit Webster.

 

UK: ABC prüft digitale Ausgaben

 

Als drittes Land nach den USA und Deutschland ermöglicht nun auch Großbritannien den Verlagen, ihre digitalen Ausgaben im Rahmen der Print-Auflage auszuweisen. Zentrale Regeln des britischen Audit Bureau of Circulation (ABC) sind:

     

  • - Die Abonnenten der digitalen Ausgabe müssen diese persönlich angefordert haben (Opt in),
  • - Prüfung der Unterlagen zu jedem bezahlten Abo und Frei-Abo,
  • - Prüfung der Verfügbarkeit der Ausgaben als Download,
  • - Benachrichtigung der Abonnenten, sobald eine neue E-Paper-Ausgabe verfügbar ist.

 

Im Rahmen der Printauflage werden keine Doppel-Abos ausgewiesen, das heißt, Bezieher sowohl der gedruckten als auch der digitalen Zeitung fließen nur einmal in die Auflagenstatistik ein.

 

Quellen: Zeitungstechnik Juli/August 2004, Pressemeldung der Frankfurter Neuen Presse vom 29.7.2004, Pressemeldung von NewsStand vom 17.6.2004, poynter.org vom 17.6.2004

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