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25. August 1998 | Namen und Nachrichten

Mitglieder für "Journalisten helfen Journalisten"

Der Verein "Journalisten helfen Journalisten" geht auf Mitgliedersuche. Um Kollegen in Not noch besser helfen zu können, müsse auf allen Ebenen ein dichtes Netzwerk geknüpft werden, sagte der Vereinsvor-sitzende Roman Arens anläßlich der Jahres-versammlung des Vereins Ende Juli in München. "Mehr Mitglieder bedeutet ein bißchen mehr Kapital und vor allem mehr Vertrauenskapital." Der 1993 gegründete, unabhängige und überparteiliche Verein unterstützt mit Geldspenden, Sachleistungen und praktischer Hilfe Journalisten und ihre Familien, die in Bedrängnis geraten sind. Inzwischen sei weit über 200 Betroffenen geholfen worden. Allein im vergangenen Jahr hätten gut 70.000 Mark aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden zur Verfügung gestanden. "Journalisten helfen Journalisten" konzentriert sich seit der Gründung vor allen Dingen auf das ehemaligen Jugoslawien, zunehmend gibt es jedoch auch Kontakte zu kurdischen, iranischen und nigerianischen Kollegen. Oft könne man gerade dort schnell und unbürokratisch helfen, wo größere soziale Organisationen zu schwerfällig seien, erklärte dazu die stellvertretende Vereinsvorsitzende Christiane Schlötzer-Scotland Der inzwischen knapp 100 Mitglieder zählende Verein war nach dem Tod von Egon Scotland, Redakteur der "Süddeutschen Zeitung", ins Leben gerufen worden, der im Juli 1991 als einer der ersten Journalisten im Bürgerkrieg auf dem Balkan erschossen wurde.

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