Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

28. November 2005 | Allgemeines

Mit dieser Politik ist Schluss

EU-Kommissarin Viviane Reding will keine weiteren Werbeverbote zulassen

„Die Kommission unter Präsident Barroso hat sich klar für einen Richtungswechsel in der Medienpolitik entschieden.“ Dies erklärte die Medienkommissarin der EU, Viviane Reding, in einem Interview mit „Spiegel Online“ am 15. November 2005. Aus Sicht der Kommission lasse man die Printmedien „am besten frei von Regulierung“, sagte Reding weiter.

Zeitungen und Zeitschriften sollten auch nicht durch indirekte Regeln belastet werden, die ihnen wirtschaftlichen Schaden zufügen, obwohl sie eigentlich für ganz andere Branchen gedacht waren. Mit Blick auf das Tabakwerbeverbot bes­tätigte die Kommissarin auch noch einmal ihre bereits beim Zeitungskongress des BDZV in Ber­lin gemachte Aussage, dass es weitere Werbe­verbote aus Brüssel mit ihr nicht geben werde. In der Vergangenheit sei in der Tat eine andere Politik gemacht worden, die von der großen Mehrheit der Regierungen in der EU tatkräftig unterstützt worden sei. Mit dieser Politik sei je­doch „unter Präsident Barroso und mir als seiner Medienkommissarin Schluss“.

zurück