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22. März 2011 | Namen und Nachrichten

Mit dem iPhone auf Verbrecherjagd

Welche Möglichkeiten das Verknüpfen von unterschiedlichen Informationsebenen auf Smartphones bietet, demonstriert die Berliner Softwarefirma BerliTec mit ihrer iPhone-App „Verbrechen“. Dabei werden auf Google-Landkarten Polizei-Infos aus der direkten Umgebung anzeigt und katalogisiert. Im deutschen App-Store ist „Verbrechen“ bereits ein Verkaufs-Hit. Das Programm kostet einmalig 1,59 Euro. Nach dem Download ermittelt die App den eigenen Standort mit Hilfe des eingebauten GPS-Empfängers und zeigt anschließend kleine rote „Verbrechens“-Symbole in der Umgebung an. Allerdings werden nicht nur Verbrechen angezeigt, sondern auch Autounfälle, Brändeund ähnliches. Das Programm greift über den Pressemitteilungs-Service ots (Original-Text-Service) der dpa die Polizeiberichte verschiedener Städte ab und stellt die polizeilich erfassten Vorfälle mit Logos in der App dar. Dabei werden die einzelnen Ereignisse nach Schlagworten wie Tötungsdelikt, Raub, Drogendelikt, Vandalismus oder Autounfall sortiert. Man kann sich also beispielsweise auch nur die Autounfälle in der Gegend anzeigen lassen. Sollten Nutzer Fehler in einer der Meldungen entdecken, kann man dies via Knopfdruck an die Betreiber der App weiterleiten. Nachteilig ist, dass in vielen Gegenden Deutschlands gar keine Verbrechen angezeigt werden, weil schlicht die Daten fehlen. Dies sorgt, neben sehr vielen positiven Bewertungen, auch für zahlreiche negative Kritiken im App-Store.

Quelle: Meedia

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