Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

04. Juli 2003 | Allgemeines

Ministerpräsident Koch: Gemeinschaftsgefühl stärken

Konferenz deutscher und ausländischer Printmedien in Hessen

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch hat deutsche und hier zu Lande erscheinende fremdsprachige Medien aufgerufen, das Gemeinschaftsgefühl der Menschen zu stärken und damit am Integrationsprozess mitzuwirken. Anlass war die erste Konferenz deutscher und ausländischer Printmedien, zu der Koch in Kooperation mit dem Verband Hessischer Zeitungsverleger (VHZV) und dem Pressetreff Frankfurt nach Frankfurt am Main eingeladen hatte.

Dr. Wolfgang Maaß, VHZV-Vorsitzender und Chefredakteur des „Gießener Anzeigers“, betonte vor den rund 140 Gästen, dass sich das tägliche Leben der Integration in den Regionen und Städten abspiele. Hier müssten Beispiele aus dem Erfahrungsumfeld der Leser gezeigt werden. Gleichwohl erreiche seine Zeitung mit der Berichterstattung über Ausländer in der Region in erster Linie Deutsche. Der Leseranteil ausländischer Mitbürger sei weiterhin sehr gering.

 

Deren Medienverhalten tendiere allerdings immer stärker zur deutschen Zeitung, dies sei auch das Ergebnis einer Studie der ZMG vom April 2003. Fast ein Drittel der in Deutschland lebenden Ausländer sei hier geboren und spreche in erster Linie Deutsch. Ihr Interesse verschiebe sich von der deutsche Boulevardpresse hin zu den Regional- und Lokalzeitungen.

 

ZMG-Studie zum Leseverhalten von Ausländern

 

44 Prozent der Angehörigen der fünf größten Ausländergruppen lesen mehrmals in der Woche eine deutsche Tageszeitung. Nur jeder Vierte greift zu einem ausländischen Blatt. Das hat eine repräsentative Untersuchung der ZMG vor kurzem ergeben. Damit habe die Nutzung deutscher Printmedien im Vergleich zur Vorläuferstudie im Jahr 2000 leicht zugenommen. Befragt wurden Türken, Grieche, Italiener und Spanier sowie Bürger des ehemaligen Jugoslawiens. Danach fühlen sich die Türken in Deutschland nach wie vor am stärksten ihren muttersprachlichen Zeitungen verbunden. 32 Prozent lesen regelmäßig türkische Blätter (2000: 37 Prozent). Bei fast allen Ausländergruppen ging der ZMG-Untersuchung zufolge das Interesse an ihren Heimatmedien in den vergangenen drei Jahren zurück.

 

Internet: www.zmg.de

zurück