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08. Januar 2015 | Allgemeines

„Menschenverachtender Gewaltakt und brutaler Angriff auf die Pressefreiheit“

7. Januar 2015

Themen: Europa, Pressefreiheit

„Das ist ein menschenverachtender Gewaltakt und ein brutaler Angriff auf die Pressefreiheit“, hat der BDZV den Anschlag auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ vom 7. Januar 2015 verurteilt, bei dem zwölf Menschen starben. BDZV und European News Publishers Association (ENPA) sprachen den Angehörigen der Opfer tiefes Mitgefühl aus.

CharlieHebdo_solidarity_600x300px_g.jpgDer Geschäftsführer des Weltverbands der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-IFRA), Vincent Peyregne, verdammte den grausamen Anschlag mit den folgenden Worten: “Wir verurteilen diesen abscheulichen Anschlag auf das Schärfste und dringen gemeinsam mit dem Charlie Hebdo-Team und dem gesamten journalistischen Berufsstand in Frankreich auf Gerechtigkeit für die Opfer.”

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Kondolenztelegramm an Frankreichs Präsidenten François Hollande: "Diese abscheuliche Tat ist nicht nur ein Angriff auf das Leben französischer Bürgerinnen und Bürger und die innere Sicherheit Frankreichs. Sie stellt auch einen Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit dar, ein Kernelement unserer freiheitlich-demokratischen Kultur, der durch nichts zu rechtfertigen ist."

  • Bundespräsident Joachim Gauck in einem Kondolenzschreiben an Hollande: "Möge uns bewusst bleiben, dass wir uns unermüdlich für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie einsetzen und sie schützen müssen."

  • EU-Ratspräsident Donald Tusk: "Dies ist ein brutaler Angriff auf unsere Grundwerte, gegen die Redefreiheit, eine Säule unserer Demokratie. Der Kampf gegen den Terrorismus in all seinen Formen muss ohne Unterlass weitergehen."

  • EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD): "Wir Europäer werden immer unsere Werte der Presse- und Meinungsfreiheit, der Toleranz und des gegenseitigen Respekts verteidigen, die bei dem heutigen Anschlag angegriffen wurden."

  • Der Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses, EJC, Moshe Kantor, in Brüssel: "Dies ist ein Krieg gegen die Redefreiheit und die europäische Lebensweise."

  • Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek: "Dies ist ein feindlicher und menschenverachtender Akt gegen unsere freie Gesellschaft. ... Heute wurde nicht unser Prophet gerächt, sondern unser Glaube verraten und unsere muslimischen Werte in den tiefsten Dreck gezogen."

  • Der Rat der Muslime in Frankreich: "Dieser extrem schwerwiegende barbarische Akt ist auch ein Angriff auf die Demokratie und die Pressefreiheit."

  • Der Geschäftsführer der Organisation Reporter ohne Grenzen, ROG, Christian Mihr in Berlin: "Dieser brutale Terroranschlag markiert einen schwarzen Tag für die Pressefreiheit in Europa."

  • Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, DJV, Michael Konken, in Berlin:: "Es ist unfassbar, dass in einem demokratischen und freiheitlichen Land eine Satirezeitschrift in den Fokus von Fanatikern geraten kann, die mit brutalsten Mitteln versuchen, islamkritische Standpunkte zu unterdrücken."

  • "Titanic"-Chefredakteur Tim Wolff im "Wiesbadener Kurier": "Wir haben auch einige Mohammed-Karikaturen nachgedruckt, um sie zu besprechen. Wir halten uns nicht zurück."

Die Pressemitteilung der ENPA:

„Brussels, 7th January 2015 - ENPA, representing publishers of newspapers and news media in Europe, condemned in the strongest possible terms today’s armed attack on the French satirical magazine, Charlie Hebdo, which left at least 12 persons dead, including journalists and police officers.

This atrocity is an attack on freedom of expression and press freedom, which is a core principle and pillar of European democracy. ENPA and all its members are appalled by this assault and remain united in the face of any threat to journalists and press publishers carrying out their daily role of informing citizens and fostering public debate.

ENPA offers its profound sympathy to the families of the victims of this terrible attack. We express solidarity with our French member associations and with all French publishers and journalists for this dreadful loss of life.

The attack on Charlie Hebdo underlines the necessity for all European decision-makers to defend strongly the principle of freedom of the press in both Europe and across the world."

  • Weitere Reaktionen auf den Anschlag hier

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Der Weltverband hat eigene Banner und Anzeigen mit dem Motto „Die Internationale Presse steht solidarisch zu CHARLIE HEBDO“ für die Websites und Zeitungen der Mitglieder entworfen (siehe Bild oben). Sie können hier herunter geladen werden:

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