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24. September 1998 | Ausland

Menschenrechtspreise an Christine Anyanwu übergeben

Die nigerianische Journalistin Christine Anyanwu konnte am 2. September in Paris zwei Preise entgegennehmen, die ihr bereits 1995 beziehungsweise 1997 zugesprochen worden: der Menschenrechtspreis von Reporter ohne Grenzen/Fondation de France und der Guillermo-Cano-Preis für Pressefreiheit der UNESCO. Anyanwu, ehemalige Chefredakteurin der inzwischen eingestellten Zeitschrift "The Sunday Magazine", war am 10. Juni 1998 nach dreijähriger Haft aus dem Gefängnis freigekommen. Ein Militärgericht hatte sie im Juli 1995 zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt, weil ihre Zeitung den Namen von 19 Personen veröffentlicht hatte, die von der Regierung der Beteiligung an einem angeblichen Staatsstreich beschuldigt wurden. Die Journalistin gehört zu den Gefangenen, die nach dem Tod des nigerianischen Militärdiktators Sani Abacha von dessen Nachfolger Abdulsalam Abubakar amnestiert wurden.

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