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13. Dezember 2007 | Ausland

Menschenrechtspreis von Reporter ohne Grenzen

Der eritreische Journalist Seyoun Tsehaye hat den diesjährigen Menschenrechtspreis der Men­schenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) und der französischen Stiftung Fondation de France erhalten. Tsehaye ist seit 2001 in Haft, weil er gegen den autoritär regierenden Machtha­ber Issias Afeworki Stellung bezogen hatte. Seine Haft dokumentiere die „katastrophale Lage der Pressefreiheit“‘ in Eritrea, in dem „keine unab­hängigen Medien mehr existieren“, heißt es dazu von RoG. Anlässlich der Preisverleihung in Paris am 5. Dezember 2007 wurden auch die „Democ­ratic Voice of Burma“ und die irakische „Journa­listic Freedom Observatory“ (JFO) geehrt. Der 1992 gegründete Sender „Democratic Voice of Burma“ versorgt die Welt von Norwegen aus mit unzensierten Informationen aus Burma (Birma, Myanmar). Die Organisation JFO beobachtet seit 2004 die Lage der Medien im Irak und unterstützt dort inhaftierte Journalisten. In der Kategorie „Internetdissident“ wurde der ägyptische Blogger Kareem Amer gewürdigt, der wegen öffentlicher Kritik an Präsident Hosni Mubarak sowie an der streng islamischen Führung an Universitäten zu vier Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Ein Son­derpreis „China“ ging an die Menschenrechtsakti­visten Hu Jia und Zteng Jinyan. Das Paar steht unter Hausarrest, informiert jedoch gleichwohl die Welt „unermüdlich über HIV- und Umweltprob­leme in China und verlangt von der Regierung einschneidende Veränderungen vor Beginn der Olympische Spiele“, teilt RoG mit. Die Preise sind mit jeweils 2.500 Euro dotiert.

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