Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

17. Dezember 2002 | Ausland

Menschenrechtspreis für Grigorij Pasko

Der inhaftierte russische Journalist Grigorij Pasko wird mit dem Menschenrechtspreis 2002 der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (RoG) ausgezeichnet. Der frühere Flottenkapitän sei derzeit in einem Arbeitslager in der Region Wladiwostok inhaftiert, teilte RoG am 10. Dezember 2002 in Berlin mit. Pasko war 1997 wegen angeblichen Landesverrats und Weitergabe militärischer Geheimnisse zu vier Jahren Haft verurteilt worden, weil er die Verklappung von radioaktivem Müll aus einem russischen Schiff in das japanische Meer gefilmt und die Aufnahmen dem Fernsehen zur Verfügung gestellt hatte. Die mit 7.600 Euro dotierte Auszeichnung wurde von Paskos Frau Falina Morozova in Paris entgegengenommen. RoG wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Pasko einer von insgesamt 110 Journalisten sei, die aktuell hinter Gittern säßen, weil sie ihr Recht auf freie Berichterstattung wahrnahmen. Die Menschenrechtsorganisation verleiht seit 1992 gemeinsam mit der Fondation de France am Internationalen Tag der Menschenrechte den Menschenrechtspreis. Geehrt werden Journalistinnen und Journalisten, die sich in besonderer Weise um die Pressefreiheit in ihrem Land verdient gemacht haben. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Skalitzer Straße 101, 10997 Berlin, Telefon 030/6158585, E-Mail kontakt@reporter-ohne-grenzen.de

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

zurück