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03. September 2007 | Kinder-Jugend-Zeitung

„Meine Zeitung“ in Frankfurt

Im Juli haben 1.200 Schüler der 5., 6. und 7. Klassen von Frankfurter Schulen die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vier Monate lang unentgelt­lich für die Arbeit im Unterricht erhalten. Das sei keineswegs ein Kinderspiel, sondern „vielfach harte Arbeit für die jungen Leser und für ihre Leh­rer“ gewesen, berichtet die „F.A.Z.“ in einer im Anschluss erschienenen sechsseitigen Sonder­beilage. Und zwar ganz besonders dort, „wo der so genannte Migrationshintergrund besonders groß ist und in den Familien kaum Deutsch ge­sprochen, geschweige denn normalerweise eine deutsche Zeitung gelesen wird“. Aber auch diese Schüler hätten sich mit Hilfe ihrer Lehrer heran­getastet, beispielsweise Collagen gebastelt, Bil­der ausgeschnitten oder nach bestimmten The­men oder Personen gesucht. Besonders die Jun­gen hätten den Sportteil lieben gelernt. Denn dort, so die Lehrer, hätten sie manches erfahren, das sie trotz Fernsehen, Magazinen und Internet sonst nicht entdeckt hätten. „Auch deshalb haben viele Schüler in den vier Monaten des Projekts einen gewissen Stolz darauf entwickelt, dass sie diese Zeitung täglich studieren konnten.“ Die Kin­der sind auch selbst auf Recherchetour gegan­gen. Einige ihrer Berichte sind ebenfalls in der Sonderbeilage nachzulesen. Gefördert wurde das vom Aachener Izop-Institut betreute Projekt von der Bürgerstiftung „Polytechnische Gesellschaft“ in Frankfurt am Main, deren Vorstand, Professor Dr. Klaus Ring, als langjähriger Kopf der Stiftung Lesen über die besondere Bedeutung der Bil­dungs- und Leseförderung bestens Bescheid weiß.

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