Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

17. November 2000 | Digitales

Mehr Internet - weniger TV

Wer das Internet nutzt, verbringt weniger Zeit vor dem Fernseher und mehr Zeit mit Freunden und Verwandten. Dies sei, berichtet "Die Welt" in ihrer Beilage "Web-Welt", Ergebnis einer Untersuchung der Universität Los Angeles, die gerade veröffentlicht wurde. Die Studie räume mit dem Klischee auf, wonach das Internet soziale Bindungen zerstöre. Vor allem eine Untersuchung der Carnegie Mellon University aus dem Jahr 1995 habe vielen Psychologen jahrelang als Grundlage für ihre Kritik am Internet gedient; die neuen Ergebnisse widersprechen nun diesen Erkenntnissen. Die Wissenschaftler aus Los Angeles befragten mehr als 2.000 US-Haushalte und kamen zu dem Ergebnis, dass 91 Prozent der Websurfer nicht weniger Zeit, sondern eher noch mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen. Durchschnittlich würden die Internet-Nutzer ein Drittel weniger Zeit vor dem Fernseher sitzen als diejenigen, die keinen Internet-Zugang haben. Obendrein gaben rund zwölf Prozent der Befragten an, dass sie über das Internet Freunde kennen gelernt hätten, mit denen sie sich seither auch von Angesicht zu Angesicht treffen. Mit entfernt wohnenden Familienmitgliedern sei der Kontakt via Internet ebenfalls wieder verbessert worden. Gleichzeitig stießen die Forscher aber auch auf einen beträchtlichen Anteil von Internet-Verweigerern (16 Prozent).

zurück