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23. Oktober 2017 | Namen und Nachrichten

Medienwissenschaftler Russ-Mohl: „Bei Fake News sind die Schulen hilflos“

„Tagesspiegel“-Gastbeitrag zur Studie „Nachrichtenkompetenz in der Schule“

Foto: BDZV/FalkFoto: BDZV/FalkDer Medienwissenschaftler Professor Stephan Russ-Mohl hat sich in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ (Berlin) mit den Ergebnissen der Studie „Nachrichtenkompetenz in der Schule“ befasst. Die Kommunikationswissenschaftler Lutz M. Hagen, Anja Obermüller und Rebecca Renatus von der TU Dresden hatten die Studie im Auftrag der Stiftervereinigung der Presse durchgeführt. „Sie haben Erschreckendes zutage gefördert“, befindet Russ-Mohl in seinem Artikel.

Zwar sei Medienkompetenz in den Zielvorgaben in verschiedenen Papieren der Kultusministerkonferenz verankert, die Förderung von Nachrichtenkompetenz spiele in den Lehrplänen jedoch „nur eine untergeordnete Rolle“, stellt Russ-Mohl heraus. Meist gehe es um den vermehrten Einsatz digitaler Technologie im Unterricht statt um die Vermittlung von mehr Kompetenz im Umgang mit Nachrichten und Fake News.

„Spannend und verstörend“ sei nicht zuletzt, dass nur drei Prozent der Lehrpläne Aussagen zu den sozialen Netzwerken enthielten: „Facebook und Twitter sind also als Nachrichtenmedien in den Unterrichtsvorgaben derzeit inexistent. Dabei wissen wir längst, dass sich ein großer und von Jahr zu Jahr steigender Anteil der Schüler genau dort mit Nachrichten versorgt“, so Russ-Mohl.

Hier geht es zum Beitrag im „Tagesspiegel“: www.tagesspiegel.de/wissen/fehlende-nachrichtenkompetenz-bei-fake-news-sind-die-schulen-hilflos/20487472.html

Hier geht zur Pressemitteilung zur Studie: stiftervereinigung.de/wp-content/uploads/2017/09/PRESSEMITTEILUNG-Nachrichtenkompetenz-lmh-170906.pdf

Stephan Russ-Mohl ist Professor für Journalismus und Medienmanagement an der Università della Svizzera italiana in Lugano (Schweiz). Von ihm erscheint im Oktober das Buch „Die informierte Gesellschaft und ihre Feinde. Warum die Digitalisierung die Demokratie bedroht“ (Herbert von Halem Verlag).

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