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13. Juli 2001 | Allgemeines

Medienwerbemarkt um 3,5 Prozent im ersten Halbjahr geschrumpft

AC Nielsen: Zuwächse lediglich bei Plakaten

Nach dem Werbeboom 2000 ist das Werbevolumen in Print, Hörfunk und Fernsehen im ersten Halbjahr diesen Jahres um 3,5 Prozent auf 16,9 Milliarden Mark (8,64 Milliarden Euro) zurückgegangen. Verglichen mit dem entsprechenden Zeitraum 1999 ergebe sich jedoch ein Wachstum von zehn Prozent, teilte die A.C. Nielsen Werbeforschung S+P GmbH am 12. Juli 2001 in Hamburg mit.

Insbesondere im ersten Halbjahr 2000 hatten die Telekommunikationsbranche, die Energieversorger, aufstrebende Technologieunternehmen sowie die Weltausstellung EXPO mit ihren Werbeausgaben die Medien beflügelt.

Den deutlichsten Rückgang von 8,3 Prozent auf 3,6 Milliarden Mark verzeichneten die Zeitungen, die laut Nielsen 2000 besonders deutlich von den Sondereffekten profitiert hatten. Allerdings berücksichtigen die Marktforscher nicht die in den Blättern erscheinenden lokalen und Kleinanzeigen, die hier den Großteil des Anzeigen- und Werbeaufkommens ausmachen. Auch das Radio mit einem Minus von 5,9 Prozent auf 1,0 Milliarden Mark war als Werbeträger weniger gefragt. Im Fernsehen wurde für 7,5 Milliarden Mark geworben, ein Rückgang von 1,6 Prozent. Lediglich die Plakatwerbung legte zu: um 2,8 Prozent auf 450 Millionen Mark.

Die Boom-Branchen 2000 haben ihre Werbeausgaben zum Teil in zweistelligem Umfang zurückgefahren. So weist die Nielsen-Statistik für die Telekom-Branche im ersten Halbjahr einen Rückgang um 38 Prozent auf rund 828 Millionen Mark aus. In fast gleichem Umfang büßte die Werbung für Finanz-Anlagen und Beratung ein, die auf ein Volumen von 302 Millionen Mark kommt. An der Spitze der Branchen haben die Medien selbst ihre Werbung um 5,9 Prozent auf 1,68 Milliarden Mark gesteigert. Ihnen folgt der Automarkt mit plus 1,5 Prozent auf 1,62 Milliarden Mark vor den Handels-Organisationen (plus 1,4 auf 1,0 Milliarden Mark).

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