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14. Oktober 2005 | Allgemeines

Medientage München: Vieles dreht sich um die Zeitung

BDZV und VBZV erwarten 500 Teilnehmer beim „Printgipfel“

Wohin entwickeln sich die Verlagsunternehmen? Wie stark und wie belastbar sind Zeitungen und Zeitschriften als Dachmarke? Und welche Ansprüche erhebt die werbungtreibende Wirtschaft? Die Antwort auf diese und andere Fragen sollen namhafte Experten beim „Printgipfel“ in München geben, zu dem BDZV und Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV) im Rahmen der Medientage München am 27. Oktober 2005 bitten. Im Mittelpunkt steht das Thema „Aufbruch – Neue Produkte, neue Märkte“. Mehr als 500 Teilnehmer werden beim „Printgipfel“ erwartet.

An der von Ressortleiter Politik und Wirtschaft der Zeitschrift "Stern", Frank Thomsen, moderierten Diskussionsrunde nehmen teil: Michael Grabner, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck in Stuttgart; Dr. Dirk Ippen, Herausgeber und Geschäftsführer des "Münchner Merkurs", Martin Kall, Vorsitzender der Geschäftsführung der TA Media AG in Zürich; Hans-Werner Kilz, Chefredakteur der "Süddeutschen Zeitung" in München; Claus Strunz, Chefredakteur der "Bild am Sonntag" in Hamburg; sowie Helge-Jörg Volkenand, Verlagskoordinator und Geschäftsführer des Burda Publishing Centers in München.

Einführen in den "Printgipfel" wird Dr. Hermann Balle, Verleger des "Straubinger Tagblatts" und Vorsitzender des VBZV. Eröffnet wird die Veranstaltung vom Bayerischen Staatsminister Erwin Huber.

Profitabel Online gehen

Das "Forum Zeitung" am Nachmittag (14.00 bis 17.30 Uhr) wird ebenfalls gemeinsam von BDZV und VBZV bestritten. Hier gilt das zentrale Interesse dem Internet und der Frage, wie sich aus den Online-Aktivitäten der Verlage ein profitables Geschäft entwickeln lässt. Dabei wird es um neue Strategien und Angebote im Rubrikengeschäft gehen und um die crossmediale Vernetzung von Print und Online, mit der neue Nutzer und Werbekunden erreicht werden können.

Geboten werden drei Vorträge von Michael Maier, Geschäftsführer und Chefredakteur der "Netzeitung" in Berlin ("Online only - wie funktioniert das?"); Oliver Bargfeld, Geschäftsführer RP-Online und Leiter Produkt- und Markenentwicklung bei der "Rheinischen Post" in Düsseldorf ("Auf allen Kanälen zum Publikum") und Georg Hesse, Geschäftsführer OMS Online Marketing Service GmbH in Düsseldorf ("Das kann sonst keiner - crossmediale Innovationen der Zeitungsverlage"). Wie die Zeitungen das Rubrikengeschäft zurück erobern, diskutieren am Podium unter anderem Klaus Abele, Geschäftsführer ISA GmbH & Co. KG in München, Stefan Hilscher, Verlagsleiter der "Augsburger Allgemeinen", und Philip Schulze, Geschäftsführer der Immonet GmbH in Hamburg. Den Nachmittag moderiert Annette Milz, Chefredakteurin des "MediumMagazins" in Frankfurt am Main.

Mit einem eigenen Panel bereits am Donnerstagmorgen um 10 Uhr wartet die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft zum Thema "Einfach Zeitung!" auf. Wie sich die Vielfalt der deutschen Tages-, Wochen- und Sonntagspresse einfach nutzen lässt, beschreibt ZMG-Geschäftsführer Markus Ruppe. Im Anschluss diskutieren David Brandstätter ("Main-Post", Würzburg), Dietmar Reker (MediaCom, Düsseldorf) und Christoph Mattes ("Abendzeitung", München). Es moderiert Christian Ickstadt, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation bei der Verlagsgruppe Handelsblatt in Düsseldorf.

Studie zur Finanzierungssituation

Weitere spannende Panels bei den Medientagen München: Die KPMG bietet am Mittwoch, 26. Oktober unter dem Motto "Kein Geld für Verlage?" eine Diskussion zur Finanzierungssituation in der deutschen Verlagslandschaft an. Grundlage ist eine empirische Studie von KPMG, Ludwig-Maximilians-Universität München und Verband Deutscher Zeitschriftenverleger. Antwort wird unter anderem auf die Frage erwartet, ob es zwischen Verlagen unterschiedlicher Größenklassen auch Unterschiede bei der Finanzierung gibt, welche Finanzierungsinstrumente zum Einsatz kommen und ob die Banken und Basel II tatsächlich bei der Finanzierung eine so entscheidende Rolle spielen, wie häufig behauptet wird.

Am Donnerstag, 27. Oktober, soll unter anderem die Frage beantwortet werden, ob Crossmedia der "Königweg für Verlage" ist. Kernfragen hier: "Wie steht es um den Return on Communication bei Crossmedia? Geht es um eine Zweitverwertung von Inhalten - oder um echten Mehrwert? Und: Stehen Nutzen und Aufwand in einem angemessenen Verhältnis? Die Keynote zum Thema kommt von Marcel Reichard, Geschäftsführer Marketing & Communications bei Hubert Burda Medien in München.

Um redaktionelle Inhalte dreht sich am 26. Oktober das Panel "Welche Journalisten brauchen wir in Zukunft?" Hier diskutieren Ernst Elitz (DeutschlandRadio, Berlin), Wolfgang Langenbucher (Universität Wien), Klaus Josef Lutz ("Süddeutsche Zeitung", München), Helmut Markwort ("Focus", München) und Wolfgang Stöckl (Bayerischer Journalisten-Verband, München). Es moderiert Wolfgang Herles (Aspekte, ZDF). Weitere journalistische Themen am Donnerstag und Freitag: Die Flut der Bilder - Verantwortung im Bildjournalismus" und "Internationale Berichterstattung auf dem Rückzug? Der Stellenwert der Auslandsberichterstattung". Auch "Blogs - Tagebücher im WWW" haben den Weg aufs Medienforum gefunden - mit der Fragestellung "Neuer Hype oder Revolution von Journalismus und PR?"

Das vollständige Programm der Medientage München 2005 (26. bis 28. Oktober), Anmeldeunterlagen sowie aktuelle Informationen gibt es unter www.medientage-muenchen.de.

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