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04. September 2003 | Namen und Nachrichten

„Medienspiegel“: Zeitungen setzen auf mehrere Agenturen

Immer seltener verlassen sich Zeitungen nur noch auf eine Nachrichtenagentur als Informationsquelle. Das hat eine Befragung von 134 Vollredaktionen durch den Branchendienst „Medienspiegel“ des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln ergeben. Danach beziehen mittlerweile nur noch etwa 13 Prozent der Tageszeitungen, die einen eigenen Mantelteil mit überregionalen Seiten produzieren, ihre Nachrichten von lediglich einer Agentur. Im Jahr 1983 hatte dieser Anteil noch bei fast 28 Prozent gelegen. Jeweils ein Drittel der befragten Publikationen greift mittlerweile auf die Dienste von zwei oder drei Agenturen zurück. Rund 13 Prozent nutzen die Meldungen von vier Agenturen und immerhin gut acht Prozent haben sogar fünf Nachrichtenquellen abonniert. Vor 20 Jahren beschränkte sich dagegen noch fast die Hälfte der Zeitungen auf den Service zweier Anbieter. Bei einer Umfrage des BDZV vor zehn Jahren waren es übrigens noch knapp 18 Prozent der Mantelzeitungen, die nur die Dienste einer Agentur bezogen; gut 43 Prozent griffen auf die Dienste von zwei Agenturen zurück; 21 Prozent bezogen ihre Quellen von drei Agenturen; elf Prozent von vier Agenturen; fünf oder gar sechs Agenturen hatten jeweils drei Prozent abonniert.

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