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25. Mai 2007 | Allgemeines

Medienpolitischer Sündenfall!

EU-Fernsehrichtlinie: BDZV fordert Verbot von Product Placement in Deutschland

Der BDZV hat am 25. Mai 2007 eine gesetzliche Regelung gefordert, der zufolge Product Placement in Deutschland auch künftig verboten bleibt.

Nach der Verabschiedung der neuen EU-Fern­sehrichtlinie seien jetzt die Bundesländer gefor­dert, den „medienpolitischen Sündenfall“, nämlich die Vermischung von Werbung und redaktionel­len Inhalten, zu verhindern, sagte ein Sprecher des BDZV am 25. Mai in Berlin. Nur so könnten Unab­hängigkeit und Glaubwürdigkeit der Medien in Deutschland gewährleistet bleiben. Es sei be­dauerlich, dass die deutsche Delegation ihre For­derung nach einem Verbot von Produktplatzie­rungen im Fernsehen innerhalb des EU-Kulturmi­nisterrats nicht durchsetzen konnte.

Der BDZV begrüßte die in der neuen Fernseh­richtlinie verankerte Klarstellung, dass die elekt­ronische Presse nicht in den Anwendungsbereich der Richtlinie falle. Damit werde anerkannt, dass eine Übertragung der restriktiven Rundfunkregu­lierung auf das Internet nicht geeignet sei, den Besonderheiten dieses neuen Medienvertriebs­weges gerecht zu werden.

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