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24. Oktober 2007 | Namen und Nachrichten

Mediengruppe Main-Post mit journalistischen Leitlinien

Die Mediengruppe Main-Post in Würzburg hat ihren Redaktionen ein eigenes Qualitätsleitbild für journalistische Arbeit gegeben. Dokumentiert werden zum einen die ethischen Grundlagen der journalistischen Arbeit – wie etwa die Wahrung der Menschenwürde, die wahrhaftigen Unterrich­tung der Öffentlichkeit oder die Unabhängigkeit der Berichterstattung von politischen Parteien und wirtschaftliche Interessen. Darüber hinaus geht es um konkrete Dinge wie den Umgang mit Le­serbriefen oder den Verzicht auf sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalität und Leid. Die in einer Broschüre zusammengefassten Leitlinien wurden in einem mehrmonatigen Diskussions­prozess zwischen den Chefredaktionen und den Newsdesk-Leitern der Mediengruppe erstellt. Wie das Unternehmen mitteilt, sind sie verbindlich für die tägliche Arbeit der Zeitungsredaktionen und definieren die Qualitätsstandards: „Oberstes Ziel ist die Sicherung eines kritischen und unabhängi­gen Qualitätsjournalismus.“ Natürlich hätten, sagte Chefredakteur Michael Reinhard anlässlich der Vorstellung der Leitlinien, die Redaktionen auch bisher bereits den Kodex des Deutschen Pressrats und weitere ethische Grundlagen be­achtet. Angesichts massiver Veränderungen am Medienmarkt gelte es jedoch, sich auf die eige­nen Werte und Grundlagen zu besinnen und dies auch schriftlich zu dokumentieren. David Brand­stätter, Geschäftsführer der Mediengruppe, er­gänzte, dass das Kerngeschäft der Zeitung die lokalen und regionalen Nachrichten seien. „Bei der Vielzahl der Kanäle, über die sich die Men­schen heute informieren – Zeitung, Internet, SMS-Dienst -, wird die Frage immer wichtiger, ob die Informationen auch zuverlässig sind, ob man den Nachrichten vertrauen kann. Deshalb ist die Qualität für die Zukunft entscheidend.

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