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13. Dezember 2004 | Marketing

Medienforscher: TV-Werbeblöcke werden verschwinden

Die bei vielen Zuschauern unbeliebten Werbeblöcke im Fernsehen werden nach Auffassung des Medienexperten Mike Friedrichsen mittelfristig von den Bildschirmen verschwinden. „Der Trend geht dahin, Fernsehwerbung zum eigenen Genre zu machen“, sagte Friedrichsen, der am Internationalen Institut für Management der Universität Flensburg lehrt, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) Ende November 2004. Beispiele seien der Touristiksender Reise-TV und das Mitmach-Fernsehen 9Live. Das allmähliche Ableben der klassischen Fernsehen gehe einher mit der relativ zügigen Verschmelzung von Fernsehen und Computer, prognostiziert der Forscher die weitere Entwicklung. Derzeit würden jedoch die Zuschauer an spannenden Stellen von den althergebrachten Fernsehspots aus ihren Filmträumen gerissen. In einem solchen Moment zappe ein Drittel auf andere Kanäle, zwei Drittel der Zuschauer nähmen die Werbeblöcke aber „bewusst oder unbewusst wahr“, sagte Friedrichsen. Gleichwohl lehne etwa die Hälfte Fernsehwerbung völlig ab. Nach den Erkenntnissen Friedrichsens werde „herkömmliche Werbung“ als Vermarktungsinstrument immer wirkungsloser. Werbekunden und Sender zögen daher die Konsequenzen aus mangelnden Verkaufserfolgen der bisherigen Form der Fernsehreklame. Dabei verliere auch die unterschwellige Werbung, wie das Platzieren von Produkten in Filmen und Shows, ihre Anrüchigkeit. Die bisher als „Schleichwerbung“ verurteilte, scheinbar zufällig ins Bild gesetzte Produktofferte wird aus Sicht des Medienexperten „immer gesellschaftsfähiger“.

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