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05. Juni 2007 | Allgemeines

Mediendialog Hamburg: Glaubwürdigkeit und Relevanz sichern die Zukunft der klassischen Printmedien

Im Zeitalter des Internets können die klassischen Printmedien -Zeitungen, Zeitschriften und Magazine - auf eine gesicherte Zukunft bauen, wenn sie für Glaubwürdigkeit und Relevanz stehen. Dieses Fazit zogen Repräsentanten führender europäischer Verlagshäuser am 4. Juni 2007 beim Internationalen Mediendialog Hamburg. Vor rund 600 Medienvertretern äußerte sich der Vorstandsvorsitzende von Gruner + Jahr, Bernd Kundrun, überzeugt, dass die klassischen Medienunternehmen auch künftig die führende Position in der Medienwelt behaupten werden.

Bei einer Podiumsdiskussion im Hamburger Rathaus wurde allerdings auch auf die Herausforderung hingewiesen, denen sich Journalisten ausgesetzt sehen. Die Print-Journalisten müssten akzeptieren, dass sie das Nachrichten-Monopol verloren hätten, sagte das Vorstandsmitglied des Axel-Springer-Verlages, Andreas Wiele. Die Chefin der Financial-Times-Gruppe, Rona Fairhead (London), betonte dagegen, dass angesichts der Informationsflut die von Journalisten recherchierte Nachricht für "Qualität und Autorität" der Information stehe. Der Geschäftsführer der Mailänder Verlagsgruppe Arnoldo Mondadori Editore, Roberto Briglia, ergänzte, die Selektion der Nachrichten und die Orientierung, um sich in der Informationswelt zurecht zu finden, blieben Aufgabe der Journalisten.

Die Entwicklung von Online habe gezeigt, wie sehr sich die Gewohnheiten der Verbraucher verändert hätten. Der Leser wolle nicht mehr die "Einbahnstraße", indem er nur liest, sagte Briglia. Die Leser wollten sich beteiligen. Allerdings drohten die Online-Operationen eine Blase zu werden, wenn es nicht gelinge, die Ertragslage zu verbessern.

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