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25. Juli 2003 | Allgemeines

„Mediendemokratie behindert Diplomatie“

Medienforscher Weischenberg über Politikerauftritte in den Medien

Die jüngsten deutsch-italienischen Streitigkeiten haben nach Ansicht des Medienwissenschaftlers und früheren Vorsitzenden des Journalisten-Verbandes Siegfried Weischenberg verdeutlicht, dass „in der modernen Mediendemokratie die Diplomatie nicht mehr funktioniert“.

Statt wie früher Verstimmungen geräuschlos auf diplomatischem Weg auszuräumen, wählten Politiker heute den öffentlichen Auftritt in den Medien – wie etwa Bundeskanzler Gerhard Schröder mit der Absage seines Urlaubs in Italien. „Ausbaden müssen das die Völker“, sagte der Direktor des Instituts für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

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