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16. März 2006 | Namen und Nachrichten

Max-Planck-Institut bittet um Unterstützung bei Recherche

Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg hat den BDZV um Unterstützung bei einem neuen For­schungsprojekt gebeten, bei dem Tageszeitungen eine zentrale Rolle als Datenquelle spielen wer­den: Geplant ist eine Studie mit dem Titel „Famili­ale Tötungsdelikte mit anschließendem Suizid“, für die alle Fälle so genannter „Familientragödien“ über einen längeren Zeitraum von mindestens zehn Jahren rückwärts verfolgt werden sollen. Obwohl dies eine der häufigsten Konstellationen bei Tötungsdelikten mit kindlichen Opfern sei, schreibt dazu das Max-Planck-Institut, gebe es in Deutschland weder verlässliche Zahlen noch eine systematische Forschung. Das Institut möchte unter anderem die Hypothese verfolgen, dass Familientragödien – anders als sonstige Tötungs­delikte – „besonders häufig in kleineren Gemein­den und scheinbar ‚intakten’ sozialen Milieus“ vorkommen. Geplant ist eine flächendeckende Erfassung in Deutschland durch Recherchen in den digitalen Nachrichtenarchiven der Deutschen Presse-Agentur sowie nationaler und regionaler Tageszeitungen. Dabei ist das Projekt auf den unentgeltlichen Zugang zu den digitalen Archiven der Zeitungen angewiesen. Kontakt: Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, Dr. Oberwittler, Telefon: 0761/ 7081-219).

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