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10. Oktober 2007 | Namen und Nachrichten

Marion Dönhoff Preis 2007 an Desmond Tutu

Der mit 20.000 Euro dotierte „Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Ver­söhnung“ wird am 2. Dezember 2007 dem südaf­rikanischen Erzbischof Desmond Tutu überreicht. Tutu war eine der herausragenden Persönlich­keiten in der Anti-Apartheid-Bewegung. Die Wür­digung sei eine „Anerkennung seines unerschüt­terlichen Engagements für einen gewaltlosen Wandel in der Gesellschaft Südafrikas“, sagte dazu Theo Sommer, Vorsitzender der Jury. Der „Marion Dönhoff Förderpreis für internationale Verständigung und Versöhnung“ in Höhe von 10.000 Euro geht an die Kreisau-Initiative Berlin. Die Auszeichnung würdigt die ehrenamtliche Tä­tigkeit eines Vereins, der das Vermächtnis des Widerstands gegen Hitler für die Aussöhnung zwischen Polen und Deutschen im demokrati­schen Europa fruchtbar macht. Mit den gewählten Preisträgern würden zwei Themenfelder abge­deckt, die Gräfin Dönhoff Zeit ihres Lebens sehr am Herzen lagen: Südafrikas Befreiung vom Joch der Apartheid und der deutsche Widerstand ge­gen Hitler, heißt es dazu von der Jury. Der Marion Dönhoff Preis wird an Menschen verliehen, die sich im Sinne der Namensgeberin engagieren. Die Auszeichnung wird seit 2003 von der Wo­chenzeitung „Die Zeit“ (Hamburg), Zeit Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Marion Dön­hoff Stiftung vergeben. Preisträger der letzten Jahre waren Bronislav Geremek, Rupert Neudeck und Gesine Schwan.

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