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21. Dezember 2006 | Namen und Nachrichten

Marion Dönhoff Preis 2006 an Bronislaw Geremek

Der mit 20.000 Euro dotierte „Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Ver­söhnung“ ist am 4. Dezember 2006 an den ehe­maligen Außenminister Polens, Bronislaw Gere­mek verliehen worden. Die Laudatio hielt der langjährige deutsche Außenminister Hans-Diet­rich Genscher, der Geremeks herausragende Rolle beim friedlichen Systemwechsel Polens hervorhob. Mit Geremek werde, so Genscher, ein großer Europäer geehrt. „Er gehört für mich zu den eindrucksvollen Persönlichkeiten des Euro­päischen Parlaments.“ Der „Marion Dönhoff För­derpreis für internationale Verständigung und Versöhnung“ in Höhe von 10.000 Euro ging an die Kinderhilfe Afghanistan. Hier errichtet, betreibt und unterstützt die Familie Erös in privater Initia­tive mit Hilfe afghanischer Mitarbeiter in den Ost­provinzen Afghanistans und in den grenznahen Flüchtlingslagern Friedensschulen, Mutter-Kind-Kliniken und Gesundheitsstationen. Die Kinder­hilfe Afghanistans wird für ihr „herausragendes ziviles Engagement in dem kriegsgeplagten Land“ ausgezeichnet. Der Marion Dönhoff Preis wird an Menschen verliehen, die sich im Sinne der Na­mensgeberin engagieren. Die Auszeichnung wird seit 2003 von der Wochenzeitung „Die Zeit“, Zeit Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Marion Dönhoff Stiftung vergeben. Preisträger der letzten Jahre waren Rupert Neudeck, Gesine Schwan und Ruth Pfau.

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