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20. November 2003 | Allgemeines

Manteltarifverhandlungen in der Druckindustrie vertagt

bvdm: Branche kann sich Spitzenniveau bei Arbeitsbedingungen nicht länger leisten

In der Druckindustrie sind die Verhandlungen über eine Reform des Manteltarifvertrags am 13. November 2003 vertagt worden. Als nächster Verhandlungstermin wurde der 19. Januar 2004 in Frankfurt am Main vereinbart.

Im Vorfeld der Tarifverhandlungen hat der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) bei einer Pressekonferenz am 12. November 2003 in Frankfurt am Main angesichts der wirtschaftlichen Krise und der anhaltenden Strukturveränderungen in der Druckindustrie einen Veränderungsprozess bei den Arbeitsbedingungen gefordert: „Wenn wir auf Dauer wettbewerbsfähig bleiben wollen, können wir uns das Spitzenniveau, das die Druckindustrie gegenüber allen anderen Branchen einnimmt, nicht mehr leisten“, warnte bvdm-Hauptgeschäftsführer Thomas Mayer.

Konkret wollen die Arbeitgeber den Samstag in die Regelarbeitszeit einbeziehen und flexible Arbeitszeiten bis zu einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden ohne Lohnausgleich vereinbaren. Gleichzeitig sollen tarifliche Freizeitansprüche, die „durch moderne Arbeitsbedingungen nicht mehr gerechtfertigt sind“, aus dem Tarifvertrag genommen werden. Betriebe in wirtschaftlicher Not sollen Kürzungen bei Weihnachts- und Urlaubsgeld vorsehen können. Zur weiteren Kostenansparung fordert der bvdm eine deutliche Absenkung der geltenden Zuschlagsätze, nur so könne „die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe langfristig sichergestellt werden“.

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