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17. Mai 2005 | Ausland

Malediven: Internetdissidentin amnestiert

Eine gute Nachricht in Sachen Meinungsfreiheit kommt von den Malediven: Dort wurde die Internetdissidentin Fatimath Nisreen nach drei Jahren Gefängnis, Verbannung und Hausarrest von Präsident Gayoom amnestiert. „Wir freuen uns sehr, dass diese mutige junge Frau endlich wieder ein normales Leben aufnehmen kann“, sagte dazu die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG). Nisreen hatte für den elektronischen Newsletter „Sandhaanu“ gearbeitet, der Menschenrechtsverletzungen und Korruption auf den Malediven aufdeckte. Nach Angaben von RoG wurde sie im Januar 2002 zusammen mit ihren Kollegen Ibrahim Lutfy, Ahmad Didi und Mohamed Zaki verhaftet, wegen Beleidigung und Umsturzversuch angeklagt und zu zehn Jahren Haft verurteilt. Ihre männlichen Kollegen seien zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden. RoG hatte weltweite Proteste gegen die Urteile organisiert und die Freilassung der Online-Redaktion gefordert. Daraufhin war Nisreens Strafe in fünf Jahre Verbannung auf eine kleine Insel umgewandelt worden, die Haftstrafen ihrer Kollegen waren auf 15 Jahren herabgesetzt worden. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Katrin Evers, Telefon 030/6158585, E-Mail presse@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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