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08. März 2011 | Allgemeines

Lokalpresse fordert Leistungsschutzrecht für Verlage

Inken Boyens: „Ausarbeitung ist überfällig“

„Es wird allerhöchste Zeit, auch die von den deutschen Lokalzeitungen erbrachten unter-nehmerischen Leistungen für Print- und elekt-ronische Werke anzuerkennen. Dafür muss die Ausarbeitung eines entsprechenden Leistungsschutzrechts beschleunigt werden, um schnellstmöglich zu einem sachgerechten Ergebnis zu gelangen.“ Mit diesem klaren Bekenntnis für die Einführung eines Leis-tungsschutzrechts für Presseverlage wandte sich am 9. Februar 2011 die Vorsitzende des Verbands Deutscher Lokalzeitungen (VDL), Inken Boyens, an die Politik.

Den Presseverlagen müsse das ausschließli­che Recht zukommen, „ihre Erzeug­nisse zu ver­vielfältigen, zu verbreiten und öffent­lich zu ma­chen“, betonte Boyens, die auch Verle­gerin der „Dithmarscher Landeszeitung“ in Heide ist. „Wir gehen davon aus, dass mit der Novellie­rung des dritten Korbs des Urheberrechts auch ein Leis­tungsschutzrecht für Presseverlage etabliert wird.“

Auch die Inhalte kleinerer und mittlerer Tages­zeitungen seien nur mit hohem finanziellen Auf­wand zu realisieren. Für die Inanspruchnahme dieser Leistungen müsse es einen entsprechen­den Ausgleich geben. Dafür bedürfe es eines umfassenden Schutzrechtes, wie es für andere Branchen längst gelte.

„Der VDL setzt sich wie alle Presseverleger für einen fairen Ausgleich zwischen Verlagen, Jour­nalisten und gewerblichen Nutzern ein. Die Op­tion, das Leistungsschutzrecht durch eine Ver­wertungsgesellschaft wahrzunehmen, wäre im Sinne der deutschen Lokalzeitungen“, so die VDL-Vorsitzende.

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