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27. Oktober 2006 | Allgemeines

Lokale Informationskompetenz online nutzen

Erfolgreiche Vermarktungsstrategien im Kampf gegen Google und Co.

Regionale Zeitungsverlage können im Wettbewerb um den sprunghaft wachsenden Online-Werbemarkt auf ihre lokale Überlegenheit im Informationsbereich setzen. Das wurde beim Medientage-Panel des Internetdienstleisters Miva Deutschland GmbH und der ISA GmbH und Co. KG, einem Zusammenschluss der Verlage Georg von Holtzbrinck, Dr. Ippen und WAZ Mediengruppe deutlich. Dadurch sind die Zeitungsverlage in der Position, in ihrer jeweiligen Region Suchmaschinen anzubieten, die dem Nutzer regionalen und lokalen Mehrwert bieten. Umsätze werden von Werbungtreibenden über Keyword-Advertising und Contentvermarktung in Verbindung mit Pay-Per-Click (PPC)-Anzeigen generiert.

„Regionale Zeitungsverlage müssen in ihrer Region als Marke präsent sein und als Navigator und wichtigste Informationslieferanten im regio­nalen Markt fungieren“, betonte Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der Geschäftsleitung und Pressesprecher des BDZV. Es sei im Übrigen ein Ammenmärchen, dass die Zeitungsbranche den technologischen Wandel scheue. Die Verlage verhielten sich vielmehr so innovativ wie nie zu­vor.

Wolfhart Fröhlich, Country-.Manager von MIVA Deutschland, erläuterte am Beispiel der kurz vor dem Start stehenden regionalen Suchmaschine freckert.de, wie durch den Zusammenschluss saarländischer Medienunternehmer zu einem Newsdesk ein regionaler Suchraum angeboten werden kann. Dank der Bewerbung von fre­ckert.de durch das Mediennetzwerk der Verlags­gruppe Saarbrücker Zeitung werde das Online-Portal für private Nutzer wie auch für Werbekun­den attraktiv, ergänzte Christian Lauer, Leiter Multimedia/Services beim Saarbrücker Verlags­Service, der diese saarländische Suchmaschine mitkonzipiert hat. Die lokale Vermarktung solle über Keyword-Werbung in Verbindung mit PPC erfolgen. Keyword-Advertising basiere auf der richtigen Auswahl von Schlüsselwörtern, nach denen Besucher im Internet suchen, und die fre­ckert.de bei MIVA buche. Fragt der Nutzer einer Suchmaschine solch ein gebuchtes Key­word ab, wird auf der Ergebnisseite die entspre­chende Anzeige eingeblendet. Animiert wiederum die Anzeige den Nutzer zum Anklicken, muss der Werbetreibende an den Suchmaschinenanbieter eine Gebühr entrichten.

Wie ein solches Mediennetzwerk mit seiner Dienstleistung die wachsenden Online-Anzei­genmärkte mit den etablierten Rubrikanzeigenan­geboten regionaler Tageszeitungen verknüpft, erläuterte Klaus Abele, Geschäftsführer von ISA. Die ISA-Portale verbinden regionale Märkte zu einem deutschlandweiten Angebot. Mit 200 Milli­onen Seitenaufrufen pro Monat befinden sich auf den ISA-Portalen Anbieter und Nachfrager aus allen Regionen Deutschlands. Die Abwanderung der Anzeigenmärkte ins Internet setze sich weiter fort. Damit werde auch die Bereitschaft der Nut­zer steigen, für das Anklicken von Anzeigen zu bezahlen, prognostizierte Abele. Das könnte auch die Strategie der Zukunft für das bisher noch unentgeltlich funktionierende Kleinanzeigenportal markt.de sein. Geschäftsführer Sang-Woo Pai erläuterte, dass auch ein regionales Suchportal nationale Reichweite anstreben müsse, um sich als Marke etablieren zu können.

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