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29. Oktober 2010 | Allgemeines

Logistiker befürchten Mangel an Zeitungszustellern

BDZV-Arbeitsgruppe: Demografischer Wandel und Imageprobleme sind größte Herausforderungen

Der Zeitungsbranche droht aufgrund des demografischen Wandels in den kommenden Jahren ein Mangel an qualifizierten Zustellern. Davor hat die Arbeitsgruppe Logistik des BDZV-Vertriebsausschusses am 29. Septem¬ber 2010 in Düsseldorf gewarnt.

Derzeit müssten durchschnittlich zehn bis 20 Prozent der Zusteller pro Jahr neu gewonnen werden, um die hohe Qualität der nächtlichen Zeitungszustellung zu gewährleisten. Es sei zu befürchten, dass der Bedarf an neuen Zustellern in den kommenden Jahren insbesondere wegen der zunehmenden Alterung der Bevölkerung in vielen Regionen stark ansteigen werde, hieß es von den Experten. Denn die heute über 60-Jähri­gen, die den größten Teil der Beschäftigten aus­machen, würden vorraussichtlich in spätestens einem Jahrzehnt nicht mehr zur Verfügung ste­hen.

Abgesehen davon, dass der Anteil jüngerer Einwohner in vielen Regionen ohnehin abnehme, leide die Tätigkeit als Zeitungszusteller bei Jün­geren darüber hinaus unter einem Imageproblem und verliere auch als Zusatzverdienst für Fami­lien an Attraktivität.

Von daher strebt die Arbeitsgruppe Logistik, die von Michael Kiesswetter vom Rheinisch-Ber­g­ischen Zeitungsvertrieb geleitet wird, eine Ver­besserung des Images des Zustellerberufs an. Konzepte für die Zustellergewinnung werden einen Schwerpunkt in der Arbeit dieser Fach­gruppe des BDZV-Vertriebsausschusses ausma­chen.

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